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25.10.2017

Besser einkaufen in Niederursel

Ein Rewe öffnet wieder in Alt-Niederursel. Der Netto-Markt im kleinen Einkaufszentrum soll umgebaut werden.

Das Einzelhandelszentrum in Niederursel ist im Umbruch. Am 17. November wird der Rewe-Supermarkt in der Straße Alt-Niederursel 2 wiedereröffnet, bestätigt ein Sprecher der Rewe Group. Im Zuge der Umbauarbeiten war der Markt seit Mitte 2016 geschlossen. Die Niederurseler freuen sich darauf, in fußläufiger Entfernung wieder eine Einkaufsmöglichkeit zu haben, der den Ortskern belebt.

Dabei sind es nicht einmal 500 Meter Luftlinie bis zum Netto-Discount in der Thomas-Mann-Straße. „Doch das Kleine Einkaufszentrum schreckt viele Niederurseler ab“, sagt Janina Korb. „Es lädt nicht zum Verweilen ein“, findet die Quartiersmanagerin der Nordweststadt, die ihr Büro genau dort im Kleinen Zentrum hat. Die Bepflanzung werde als Gestrüpp wahrgenommen, die Fassaden sind düster, Müll liegt herum, viele Eingangsbereiche sind ramponiert.

Zur Thomas-Mann-Straße zeigt der Discount-Markt seine fensterlose Rückseite. „Nicht sehr einladend“, findet auch Jan Goßmann, Vorsitzender des Bürgervereins Brücke 71 für die Nordweststadt. Doch es scheint sich etwas zu tun. Eine Umgestaltung des Discounters, wie es der Ideenwettbewerb 2012 hervorgebracht hatte, wird jetzt konkreter.

Beschlossen ist zwar noch nichts, doch der Bauherr hat inzwischen einen Bauantrag eingereicht, der sich in der Prüfung befindet, berichtet Mark Gellert vom Planungsdezernat der Stadt Frankfurt. Der Markt würde vergrößert, modernisiert, das Gebäude aufgestockt mit Wohnbebauung. „Das wäre ganz sicher ein enormer Gewinn“, sagt Jan Goßmann. Und Gellert sagt: „Zusätzliche Anwohner bedeuten auch eine zusätzliche Belebung.“

Es ist genau diese Hoffnung, die sie in der Nordweststadt haben. Denn nachdem Ende Juni die Zwangsversteigerung des Kleinen Einkaufszentrums ausgesetzt worden war, ist der Glaube daran, dass es in naher Zukunft ein Gesamtkonzept für eine attraktive Neugestaltung geben könnte, dahin.

Grundsätzlich sind sich Quartiersmanagerin Korb und der Bürgervereinsvorsitzende Goßmann einig: Die Mischung im Zentrum stimmt. Dienstleister wie Bäcker und Metzger gibt es hier zwar schon lange nicht mehr. Aber ein Friseur, eine Apotheke und ein Paketshop decken neben dem Discounter die Grundbedürfnisse ab.

Besonders wichtig seien die zahlreichen sozialen Einrichtungen, sagt Janina Korb. Im Hinblick auf die unterschiedlichen Migrationshintergründe gebe es Begegnungsängste zwischen den Anwohnern. „Ich glaube an das Konzept Begegnung. Wenn Integration gelingen soll, müssen Menschen sich begegnen können.“ Die sozialen Einrichtungen könnten zu einem kleinen Teil dazu beitragen. Zusätzlich dazu brauche es aber mehr Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum, sagt Janina Korb.

Um für Attraktivität zu sorgen, sind die Anwohner in der Nordweststadt aber auf sich allein gestellt. „Vom Eigentümer ist nichts zu erwarten“, sagt Goßmann. Und auch Janina Korb bestätigt, dass entgegen aller Versprechungen des Eigentümers es nicht zum Dialog komme. Mehr als die Bepflanzung zu übernehmen und zu pflegen, den öffentlichen Raum sauber zu halten, ist nicht drin. Langfristig sei es daher wichtig, dass sich auch an der Außendarstellung etwas verändere. Der Umbau des Netto-Marktes sei dazu ein wichtiger erster Schritt.

Sorgen darüber, dass das Kleine Einkaufszentrum während der Umbauphase des Discounters und nach der Neueröffnung des Rewe-Marktes in Alt-Niederursel an Bedeutung verlieren könnte, macht sich jedoch niemand. „Die Orte liegen weit genug auseinander, dass sie sich nicht das Wasser abgraben“, sagt Mark Gellert vom Planungsdezernat. Das Kleine Zentrum solle auch weiterhin die Nahversorgung in diesem Bereich der Nordweststadt übernehmen.



Artikel Frankfurter Rundschau, vom 25.10.2017. Von Klaas Mucke

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