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18.02.2008

Mosaikschule fehlt mehr als ein Steinchen

Es ist der Traum von einer Ganztagsschule, der Friederike Levin antreibt. Ein ganztägiges Lehr- und Betreuungsangebot soll die Schüler der Mosaikschule adäquat fördern.

Doch bis dahin, wird die Vorsitzende des Schulelternbeirats noch einen weiten Weg zurücklegen müssen. Während das hessische Kultusministerium etwa Grundschulen mit einem Ganztagsangebot und verlässlichen Schulzeiten ausbauen will, wird bei dem Unterrichtsangebot für Praktisch Bildbare, also Förderschulen für geistig Behinderte, gekürzt.

„Wir müssen auch diesmal erkennen, dass wir als ,Randgruppe’ vermutlich wieder vergessen wurden“, bedauert Levin. Die Mosaikschule in Niederursel steht mit diesem Problem nicht alleine da. 41 Schulen für Praktisch Bildbare gibt es in Hessen. Einige Schulelternbeiräte haben sich zusammengeschlossen, um sich gemeinsam beim Kultusministerium Gehör zu verschaffen. 236 Schüler aus dem Großraum Frankfurt werden in der Mosaikschule in 33 Klassen unterrichtet. „Wir wachsen jährlich um zehn Schüler“, sagt Schulleiter Peter Walter. Bisher ist sie mit ihrer Außenstelle am Riedberg die einzige Lehreinrichtung für Praktisch Bildbare in Frankfurt und die größte in Hessen. 2011 wird eine weitere Schule in Nied eröffnet. 120 Kinder sollen dort unterrichtet werden.

Mit 79 Schülern hatte 1962 die Arbeit der ersten staatlichen Schule für praktisch Bildbare begonnen. Damals noch als Albert-Griesinger-Schule.

Kurz vor acht Uhr fahren die Schulbusse vor. Dann beginnt für die Sechs bis 19-Jährigen der Unterricht, der täglich kurz vor 14 Uhr zu Ende geht. Die Klassen sind wegen der unterschiedlichen Ansprüche der behinderten Kinder recht klein gehalten. Sechs bis acht Schüler sind es jeweils. Bei den Schulanfängern beginnt der Tag mit dem gemeinsamen Frühstück. Die alltäglichen Aufgaben wie Tischdecken oder Brötchen schmieren wollen gelernt sein. Rechnen, Schreiben, Lesen und die musischen Fächer gehören natürlich auch zum Lehrplan. Dazu werden therapeutische Sprech- und Bewegungsübungen in den Unterricht eingebaut. Die 42 Lehrer, 11 Erzieherinnen, sechs Referendare, 23 Integrationshelfer und sechs Zivildienstleistende haben viel zu tun. „Die Arbeit, die diese Schule macht, ist wunderbar“, sagt Friederike Levin, „nur die Bedingungen sind miserabel.“

Mehr Personal käme einer intensiveren Betreuung der Kinder zugute. „Wir haben schon Anträge auf mehr Zivildienstleistende gestellt“, berichtet Peter Walter. „Doch die wurden abgelehnt. Obwohl uns laut einer Richtlinie zwölf Zivis zustehen.“ Auch mehr Unterricht in der so genannten Unterstützten Kommunikation wären wünschenswert. Dabei werden nichtsprechende Jugendliche stärker gefördert.

Mit dem angestrebten Ganztagsunterricht bis 17 Uhr wird die Personalfrage noch prekärer. Nur maximal 25 Prozent mehr Stellen würde das Ministerium den Schulen für Praktisch Bildbare bewilligen, Grundschulen hingegen können ihr Personal um 30 Prozent aufstocken. Eine Entwicklung, die Levin als ungerecht empfindet: „Nichtbehinderte Kinder über zwölf Jahre kommen mittags alleine klar, behinderte Kinder werden das jedoch nie schaffen.“ (nbr)




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