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20.02.2009

Ein Dorf sucht seinen Mittelpunkt

Niederursel gehört mit seinem reichen Bestand an Kulturdenkmälern zu den bedeutendsten dörflichen Ortskernen im Frankfurter Stadtgebiet. Doch einen echten Ortsmittelpunkt gibt es nicht.

Dabei hat der Ortsbeirat 8 (Heddernheim, Mertonviertel, Niederursel, Nordweststadt, Römerstadt) bereits vor vier Jahren vorgeschlagen, den Platz, an dem sich Dorfwiesenweg und Obermühlgasse treffen, herzurichten. Passiert ist seitdem nichts, und auch in diesem und nächsten Jahr ist nicht damit zu rechnen. Im Stadtplanungsamt gab und gibt es wichtigere Projekte, aktuell zum Beispiel die Hauptwache, die umgestaltet wird.

Derzeit ist die Kreuzung eben nur eine Kreuzung. Zwar wurde die Fläche vor Jahren durch ein neues Pflaster aufgewertet. Von einem ansprechenden Ort, an dem man sich gerne aufhält, kann aber nicht die Rede sein. Auch die Stele, die auf den Geopfad hinweist, ist eher unglücklich platziert: Zwei von drei Flächen sind zur Mauer hin gewendet und können nur durch Betreten des kleinen Beetes – umständlich – angeschaut werden. Alles wartet auf die Umgestaltung.

Doch es liegt noch nicht einmal am Geld. Größtes Problem ist, dass die Mitarbeiter der Projektgruppe von «Schöneres Frankfurt» den Ideen nicht nachkommen. «Wir haben eine ganze Reihe von Projekten zu bearbeiten», sagt Michael Hootz. Deshalb werde eine interne Prioritätenliste erstellt, die den Inhalten von Schöneres Frankfurt und dem politischen Willen gerecht wird. Nun sei die Hauptwache dazugekommen, eine Planung, die nicht mit der Umgestaltung Niederursels zu vergleichen sei. «Aber auch ein kleineres Projekt macht, wenn man sein Herzblut hereinsteckt, Arbeit», betont Hootz. Er wolle den Dorfplatz auch nicht als uninteressantes Projekt abtun, aber die interne Abstimmung habe nun mal so entschieden. Frühestens 2011 könne sein Amt mit der Planung beginnen. Und auch das stünde noch nicht hundertprozentig fest. «Die Liste wird Jahr für Jahr neu gemacht.»

Für Joachim Rotberg (CDU), der dereinst den Antrag im Ortsbeirat gestellt hatte, ein Unding: «Wir sind enttäuscht, dass der Magistrat nicht einmal eine Planung zeitnah erarbeiten kann», sagt der Niederurseler verärgert.

In den 1960er Jahren existierten Pläne, fast gesamt Alt Niederursel in eine reine Fußgängerzone umzubauen. Das ist heute nicht mehr denkbar. Dennoch, und da sind sich Ortsbeirat und Stadtverwaltung einig, können weitere Teile des dörflichen Kerns von Niederursel straßenbaulich verschönert und verkehrssicherer gestaltet werden. Zudem sollte zu Ehren Werner von Ursel, Hochmeister des Deutschen Ordens, das kleine platzartige Gelände Ecke Dorfwiesenweg/Obermühlgasse benannt werden, eine Gedenktafel oder eine kleine Statue mit Wasserspiel an diesen bedeutenden Sohn des mittelalterlichen Niederursel erinnern.

Aus dem Ortsbeiratsbudget wollte das Stadtteilparlament 15 000 Euro für die Umgestaltung des Dorfkerns geben. Doch damals hieß es nur, dass die beantragte Maßnahme aus Mitteln des Programms Schöneres Frankfurt finanziert werde. Auch das ärgert Rotberg: «Unser Budget bringt nichts, wenn Gestaltungsprojekte, die der Ortsbeirat finanzieren will, nicht umgesetzt werden können, weil die Stadtverwaltung dazu personell weder kurz- noch langfristig in der Lage ist.» Doch er hält an seinem ersten Anliegen fest: Wir wollen den Ortskern von Niederursel im Bereich Dorfwiesenweg weiter aufwerten».

Bleibt zu hoffen, dass das Stadtplanungsamt in näherer Zukunft mehr Kapazitäten hat und der Umgestaltung von Alt Niederursel nicht wieder etwas in die Quere kommt, zum Beispiel die Konstablerwache, die ja auch irgendwann ein neues Gesicht bekommen soll.




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