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25.02.2009

Wochenmarkt im Kleinen Zentrum gibt auf

Jetzt kommt auch Rosi Rieck nicht mehr. Die Verkäuferin im Wagen der Bäckerei Eck war die Letzte, die dem Samstagsmarkt im Kleinen Zentrum die Treue hielt. Jetzt gibt es den Markt nicht mehr. Vergangenen Samstag kam sie zum letzten Mal dorthin.

«Dies ist ein herber Verlust für die Nordweststadt», sagt Wulf Raether, stellvertretender Vorsitzender des Vereins Brücke 71. Der Verein hatte die Markthändler vor knapp drei Jahren in die Nordweststadt geholt. Die Mitglieder – allesamt Bewohner des Stadtteils – versprachen sich davon eine Belebung des kleinen Einkaufszentrums an der Thomas-Mann-Straße.

Gerade für die älteren Nordweststädter falle nun ein Anlaufpunkt weg, der nicht nur zum Einkaufen eingeladen hatte, bedauert Raether. «Sie kamen jeden Samstag, um Gemüse oder Brot zu kaufen – und um Neuigkeiten auszutauschen.»

Es habe mehrere Gründe gegeben, warum die Brücke das Projekt Markt nun beenden musste, sagt Wulf Raether. Als Hauptproblem sieht er die schlechte Anbindung ans Bus- und U-Bahnnetz. «Uns fehlte einfach die Laufkundschaft», erklärt Raether. Mit diesem Problem hatten die Initiatoren von der Brücke von Anfang an zu kämpfen. Mit verschiedenen Aktionen, zuletzt einer Nikolaus-Verlosung, hatten sie versucht, mehr Kunden auf den Markt zu locken. Mit wenig Erfolg.

«Auch waren einige Händler, die Produkte aus der Region verkaufen, nicht immer zuverlässig.» Es sei vorgekommen, dass die Marktbetreiber nicht jede Woche in die Nordweststadt kamen und so mancher sich umsonst auf den Weg ins Kleine Zentrum gemacht hatte. Auch schwankte die Zahl der Händler. Am Anfang waren es vier, dann kamen sogar sechs, am Ende war eben nur noch Rosi Rieck für ihre Kunden da. «Diese fehlende Kontinuität war nicht förderlich für das Fortbestehen.»

Aber das jetzige Ende muss nicht das endgültige Aus sein. Raether kann sich gut vorstellen, dass sein Verein irgendwann einen neuen Versuch wagen könnte. «Dafür müsste aber das Umfeld passen». Ein Bus, der am Kleinen Zentrum hält, wäre beispielsweise hilfreich.

Der Markt im Nordwestzentrum ist nicht der einzige, der in jüngster Zeit wieder aufgelöst wurde. Zum Jahresende hatten sich die letzten Händler aus Sossenheim verabschiedet. Dort hatte auch ein Umzug auf den – per Bus weit besser erreichbaren – Kerbeplatz die Geschäfte nicht mehr in Gang bringen können. Bereits seit Herbst vergangenen Jahres gibt es keinen Markt mehr im Mertonviertel.

Von Stephan Maindok




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