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13.07.2010

Rollrasen besänftigt Niederurseler

Die Wogen sind geglättet: Sportdezernent Markus Frank (CDU) und Vertreter des Sportvereins Niederursel haben sich in einem Gespräch verständigt.

Die Wogen waren hochgeschlagen, vernachlässigt und im Stich gelassen fühlte sich der Sportverein Niederursel. Dabei hatten Jugendleiter Michael Mehrer und seine Mitstreiter viel Geld, Kraft und Zeit investiert, damit der Rasenplatz wieder bespielbar ist. Und dann das: Schäden im Rollrasen, der Saisonbeginn im September schien in Gefahr, der Hilferuf an die Stadt, der angeblich nicht erhört wurde. Missverständnisse, Vorwürfe. Deshalb kam Sportdezernent Markus Frank (CDU) gestern nach Niederursel, um alle Unklarheiten zu beseitigen und um eine Lösung zu finden, mit der der Verein und die Stadt leben können.

Den Verein hatte es vor allem gewurmt, dass die Anlage des Sportvereins Heddernheim komplett erneuert, die Eschersheimer einen neuen Rasenplatz bekommen – aber für den SV Niederursel nichts übrig bleibt, die Mitglieder gar noch selbst anpacken mussten. Dabei plante die Stadt, den Rasenplatz im Frühjahr zu sanieren, was aber wegen der vielen Maßnahmen, die innerhalb des Konjunkturpakets laufen, nicht ging. Deshalb hatte das Sportamt die Sanierung des Rasenplatzes auf den Sommer verschoben. Das war dem Verein aber zu lange hin (wir berichteten).

«Natürlich wollen wir allen Vereinen helfen, aber nicht alles geht gleichzeitig», hatte Frank betont. Eine Aussage, die bei den Vereinsleuten angekommen ist. «Es war ein zufriedenstellender Nachmittag. Es braucht halt alles seine Zeit. Die Stadt hat ihre Liste, nach der sie die Sportstätten erneuert – und die wird abgearbeitet. Wir stehen nicht ganz oben, aber in zwei, drei Jahren bekommen auch wir einen Kunstrasenplatz», sagt Mehrer. Das sei eine Perspektive. Doch auch kurzfristig handle die Stadt, um dem Verein zu helfen. «Übernächste Woche rückt der Bautrupp an und bringt Rollrasen an den Stellen ein, die kaputt sind», sagte Frank. Er könne verstehen, dass die Wogen im Verein so hoch geschlagen, die Mitglieder enttäuscht waren, krumm nimmt er ihnen den Angriff von vergangener Woche jedenfalls nicht. «Die sind alle so engagiert, da kann es auch mal emotional zugehen.»

Der Rasenplatz jedenfalls soll zu Beginn der Saison wieder bespielbar sein. Damit der Rasen gut anwächst, will ihn der Verein schonen – nur die U16-Mädchen, die erst jüngst in die Hessenliga aufgestiegen sind, sollen dort spielen. «Die Kleineren müssen auf den Hartplatz, außerdem versuchen wir, möglichst viele Spiele so umzulegen, dass wir auswärts spielen», sagt Mehrer. Ein Problem sei allerdings nach wie vor, dass die Sportanlage frei zugänglich sei. «Einmal hat unser Platzwart 28 Leutchen dort angetroffen, die dort gekickt haben. Die waren nicht von unserem Verein, die Autos hatten allesamt ein Bad Homburger Kennzeichen», sagt der Jugendtrainer.

Auch in Sachen Vereinsheim haben Stadt und Verein einen Schritt aufeinander zu getan. Vor zehn Jahren hatte der SV Niederursel einen Kredit aufgenommen, um den Bau seines neuen Vereinsheims mit Gaststätte zu finanzieren. Seit 2009 die Zinsen für den Kredit stiegen, fehlt Geld, Frank schaffte es in Gesprächen mit der Bank, den Zins zu drücken – für den Verein ist der Preis aber immer noch zu hoch. Nun soll Frank noch mal ran. Zudem will er prüfen, ob die Stadt den Verein bei der Finanzierung des Gebäudes nicht doch irgendwie unterstützen kann. sim




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