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23.09.2011

Wieder Autos abgefackelt

Dritte Brandnacht in Folge, von den Tätern keine Spur. Die dritte Nacht in Folge standen im Nordwesten der Stadt Autos in Flammen: Erstmals seit Beginn der Brandserie schlugen die Feuerteufel nicht in der Nordweststadt, sondern in Nieder-Eschbach und im Mertonviertel zu. Der Fall Berlin, wo dieses Jahr schon fast 600 Fahrzeuge brannten, zeigt: Die Motivationen für das Anzünden von Autos können sehr unterschiedlich sein.

So früh wie in der Nacht zum Donnerstag hatten die Brandstifter zuvor noch nicht gezündelt: Schon um 22.50 Uhr wurde der Feuerwehr ein brennender Audi gemeldet. Der A 3 stand in der Fritz-Erler-Straße (Nieder-Eschbach) und somit mehr als zehn Kilometer von der Thomas-Mann-Straße (Nordweststadt) entfernt. Dort hatte die Serie von Autobränden - wie berichtet - am 20. August begonnen.

Der Audi blieb nicht das einzige Fahrzeug, das die Feuerwehr in der Nacht zum Donnerstag löschen musste: Eine halbe Stunde später, um 23.20 Uhr, wurde ein brennender E-Klasse-Mercedes in der Lurgiallee (Mertonviertel) gemeldet. Am Audi entstand ein 500-, am Mercedes ein 40 000-Euro-Schaden. Und von den Brandstiftern fehlt weiter jede Spur.

Polizeisprecher Alexander Kießling betont zwar, dass die Fahndung intensiviert worden sei, dass verdeckt und offen ermittelt werde; "es ist uns aber leider nicht möglich, jedes einzelne Auto im Frankfurter Nordwesten zu überwachen".

Über die Identität der Täter – so es überhaupt mehrere sind – kann die Polizei weiterhin nur spekulieren: "Wir gehen davon aus, dass die Brandstifter gute Ortskenntnisse haben", sagt Kießling. Denn bis jetzt seien sie meist in Straßen mit guten Fluchtmöglichkeiten aktiv geworden.

...den 3er BMW setzten die Feuerteufel Mittwochnacht im Nordwestzentrum in Brand.Eine politische Motivation schließen die Ordnungshüter aus, weil Bekennerschreiben oder ähnliche Indizien fehlen: "Bis jetzt spekulieren wir auf Vandalismus, zumal nicht nur teure Autos, sondern auch einfache Mülltonnen angezündet wurden", sagt Kießling. Bei politisch motivierten Brandserien steckten die Täter oft nur symbolträchtige Fahrzeuge wie Limousinen an.

Zwölf Fahrzeuge

Zusammen mit zwei Autobränden, die die Polizei zunächst nicht meldete (5. September: Gerhart-Hauptmann-Ring; 13. September: Praunheimer Weg), beläuft sich die Zahl der Fahrzeuge, die seit dem 20. August in Flammen standen, auf zwölf.

Über eine solche Zahl kann Michael Maaß von der Berliner Polizei – bei allem Respekt vor den Geschädigten – nur müde lächeln: Seit Jahresbeginn brannten in der Hauptstadt schon 584 Autos. Bei den Fällen, die als politisch motiviert eingestuft werden, seien insgesamt 161 Fahrzeuge direkt angesteckt und 95 weitere in Mitleidenschaft gezogen worden. Typischerweise gebe es Bekenner- oder Selbstbezichtigungsschreiben, in denen die Brandstifter ihre Unzufriedenheit mit bestimmten politischen Phänomenen artikulierten.

Betrogene Versicherungen

Bei nicht politisch motivierten Fällen seien seit Jahresbeginn 254 Fahrzeuge direkt angezündet worden, auf 74 weitere sprangen die Flammen über. "Wir gehen davon aus, dass es sich beim Großteil der Fälle um Versuche handelte, die Versicherung zu betrügen", sagt Polizeisprecher Maaß. Aber auch zu Verdeckungstaten, bei denen Verbrecher ein gestohlenes Auto anzünden, um zum Beispiel Spuren zu verwischen, komme es häufig.

Manchen Menschen gehe es aber auch ganz einfach um die Sachbeschädigung: "Wir hatten schon mit Männern zu tun, die nach einem Streit das Auto ihrer Frau angezündet haben", sagt der Polizeisprecher. "Und sehr häufig stehen hinter Fahrzeugbränden Dumme-Jungen-Streiche."chc

Die Polizei bittet Menschen, die Hinweise zur Brandserie haben, sich unter Telefon 7 55-1 14 00 ans 14. Revier zu wenden. Wer eine Brandstiftung beobachtet, soll die Notrufnummer 110 wählen. (chc)



Artikel vom 22. September 2011, Frankfurter Neue Presse

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