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02.11.2013

Ausgezeichnete Brandbekämpfer

Wie motiviert man ehrenamtliche Brandbekämpfer zu einem möglichst langen Engagement? Die Freiwillige Feuerwehr Niederursel hat als Antwort auf diese Frage ein erfolgreiches Konzept entwickelt. Dafür wurde sie am Freitagabend mit dem 2. Platz beim Hessischen Feuerwehrpreis ausgezeichnet.

Viele Freiwillige Feuerwehren in Frankfurt kämpfen mit Nachwuchsmangel. Gründe sind das große Angebot von Freizeitmöglichkeiten in der Stadt, aber auch Imageprobleme. „Bei uns herrscht nach wie vor guter Zulauf“, versichert dagegen Sascha Klein, stellvertretender Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Niederursel. Schwieriger als die Werbung neuer Mitglieder sei es, die Vereinsarbeit für die schon vorhandenen Mitglieder möglichst lange möglichst attraktiv zu gestalten. Die Freiwillige Feuerwehr mit den beiden Wehrführern Stefan Schmidt und Sascha Klein hat sich aus diesem Grund entschieden, etwas frischen Wind in die Vereinsstrukturen zu bringen. Die Mitglieder sollen mehr Abwechslung und Anerkennung finden; und Quereinsteiger und Jungfeuerwehrleute, die zur Einsatzabteilung übertreten, sollen über Patenschaften besser eingebunden werden. Gestern Abend wurde die Freiwillige Feuerwehr für ihr Konzept belohnt: Hessens Innenminister Boris Rhein (CDU) überreichte den beiden Wehrführern die Urkunde für den 2. Platz des von der Sparda-Bank und dem Landesfeuerwehrverband ausgelobten Hessischen Feuerwehrpreises. Gefragt waren Konzepte und Ideen, die auf kreative und sympathische Weise zu einer langfristigen Tätigkeit bei der Feuerwehr motivieren. Ausgleich schaffen „Wir wollen mit unserem Konzept erreichen, dass sich jeder bei der Feuerwehr wiederfindet, sich mit ihr identifiziert und auch mehr in die Verantwortung genommen wird“, führt Klein aus. So sollen die Zuständigkeiten, etwa bei Vereinsaktivitäten, ausgeglichener verteilt werden: Ohnehin schon überforderten Mitgliedern soll Arbeit abgenommen werden. Unterforderte sollen dafür neue Aufgaben finden, so dass Frust vermieden wird. Mit den Patenschaften sollen Neuankömmlinge schneller integriert werden. Paten aus der Einsatzabteilung kümmern sich um den Nachholbedarf ihrer Schützlinge. „Es geht es darum, dass jedes Mitglied mit mehr Spaß und Freude bei der Sache ist und sich bei uns nicht irgendwann langweilt“, erläutert Sascha Klein. Strukturen aufbrechen Auch andere, etwas verkrustete Strukturen, sollen aufgebrochen werden. Klein findet, dass es Anerkennung für besondere Leistungen künftig nicht erst nach 20 Jahren Mitgliedschaft geben dürfe. Auch Manöverkritiken sollten seiner Meinung nach konstruktiver sein. Fehler sollten klarer angesprochen werden, ohne dabei vorwurfsvoll zu werden. Ebenso sollen Bürger mehr von der Freiwilligen Feuerwehr haben: „Indem unsere Feste zeitgemäßer werden und wir beim Tag der offenen Tür nicht zum dritten Mal mit einer Fettexplosion kommen.“ Die Symbolik für die kleine Neuausrichtung ist ein neues Logo: „Wir wollten etwas mit Wiedererkennungswert schaffen; etwas, bei dem man, ohne die Schrift zu lesen, weiß, dass man es mit der Niederurseler Feuerwehr zu tun hat“, erzählt Klein. Der 1. Platz beim Hessischen Feuerwehrpreis ging an die Jugendfeuerwehr Odenwaldkreis, die mit Patenschaften, Übungen und Ehrungen jungen Mitgliedern den Übergang in die Einsatzabteilung erleichtert. Innenminister Rhein war gestern voll des Lobes: „Die Preisträger sind das beste Beispiel dafür, was alles in unserer Feuerwehr steckt: Kreativität, vorbildliches persönliches Engagement und außerdem die Bereitschaft, über den Tellerrand zu schauen.“ Ein Nebeneffekt des „Neuanstrichs“ ist der noch bessere Teamgeist bei der Freiwilligen Feuerwehr Niederursel: „Unsere Kameradschaft ist zwar nicht die schlechteste. Aber Potenzial ist noch da“, findet Sascha Klein. „Das müssen wir nutzen.“



Artikel Frankfurter Neue Presse vom 02.11.2013. Von Benjamin Kilb

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