02.03.2019
Unfall mit geklauten Auto
Am Abend des 28.02. baute ein Unbekannter...
mehr
14.02.2019
A 66 Anschlussstelle Frankfurt Miquelallee: Sperrung der Rampe in Richtung Nordwestzentrum
Im Bereich der Anschlussstelle A 66 Frankfurt...
mehr
08.02.2019
Schwerer Verkehrsunfall - Zeugen gesucht!
Gestern Mittag, gegen 11.50 Uhr, verunfallte...
mehr
06.02.2019
Heinrichs Büdchen bleibt
Trinkhallen-Betreiber Naim Yildirim darf...
mehr
04.02.2019
Ab sofort können Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre kostenlos die 13 städtischen Frei- und Hallenbäder besuchen.
Ab sofort können Kinder und Jugendliche...
mehr
04.02.2019
Kioskräuber in die Flucht geschlagen
Ein Überfall auf einen Kiosk am vergangenen...
mehr
30.01.2019
Halteplätze für Elterntaxis
Mehrere Ortsbeiräte wollen dafür sorgen,...
mehr
30.01.2019
Unterricht in überheizten Klassenräumen
Wegen einer defekten Heizungsanlage kommen...
mehr
21.01.2019
Große Menge Drogen gefunden
Sonntagabend fanden Polizeibeamte in einem...
mehr
20.01.2019
Wasserwerk für neuen Stadtteil problematisch?
Die Pläne für den neuen Stadtteil in Frankfurt...
mehr
17.01.2019
Schon 2100 Schilder weisen den Weg: Radwege im ganzen Stadtgebiet werden ausgeschildert
Oesterling (SPD) ganz offen zu. Denn während...
mehr
04.01.2019
´´Argumente besser als Adrenalin´´
Klaus Nattrodt ist Vorsteher des Ortsbeirats...
mehr
Tipps und Infos zur Freizeitgestaltung in und um Heddernheim.
mehr Infos


Gedichte und Geschichten von Heddernheimer Bürgern. z.B.
Erfreulicher
LESERBRIEF AUS FNP von

Prof. Hans Mausbach Nordweststadt
mehr

Die Motzbox ist der Heddernheimer Kummerkasten für Beschwerden usw. der Heddernheimer Bürger z.B.

 









05.06.2014

Zwei Tafeln gegen das Vergessen

Acht Jahre nach dem Beschluss der Stadt wurden gestern die Gedenktafeln vor den alten jüdischen Friedhöfen in Niederursel aufgestellt.

Bislang waren es nur zwei Gedenksteine, die an die beiden alten jüdischen Friedhöfe am Oberurseler Weg erinnerten. Seit gestern werden diese ergänzt durch jeweils eine Gedenktafel mit geschichtlichen Informationen über die Begräbnisstätten sowie der jüdischen Gemeinde in Niederursel.

„Auch wenn die jüdische Gemeinde in Niederursel recht klein war, so ist sie es trotzdem wert, dass man sich an sie erinnert“, sagte Jürgen Schmidt, SPD-Fraktionsvorsitzender im Ortsbeirat 8 (Heddernheim, Niederursel, Nordweststadt) gestern. Vor acht Jahren hatte die Stadt die Aufstellung der Tafeln beschlossen – als Teil der Verschönerung des dörflichen Ortskerns. Dass es letztlich doch so lange dauerte, bis die Tafeln standen, hat einen einfachen Grund. „Der Ortsbeirat musste sich mit dem Kulturamt über den Text abstimmen. Das braucht eben manchmal seine Zeit“, berichtet Schmidt, der es besonders bemerkenswert findet, dass die kleine jüdische Gemeinde in Niederursel ihre Synagoge dem evangelischen Frauenverein überließ, als sie sie selber nicht mehr benötigte. „So etwas ist nicht selbstverständlich.“

Im Zweiten Weltkrieg wurden die Grabsteine auf beiden Ruhestätten von den Nationalsozialisten abgebaut und anderweitig verwendet. So sei ein Teil der Steine für den Bau der Brücke über den Urselbach genutzt worden. „Eine ganz schlimme Geschichte“, kann Jürgen Schmidt über solche Untaten nur den Kopf schütteln. Umso wichtiger findet er, dass Juden, die in der heutigen Zeit die alten Friedhöfe besuchen, die Möglichkeit zum Trauern und zum Gedenken haben. „Die Tafeln bieten die Möglichkeit, Steine abzulegen. Ein Ritual, das im Judentum eine wichtige Rolle spielt“, so Schmidt.
(jdi)



Artikel Frankfurter Neue Presse vom 05.06.2014

zurück








Unsere Werbepartner:

Pietät Schüler

Frankfurter Sparkasse

FES







 
 
 

© 2013 by Medien- & Stadtteilbüro| Impressum