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24.04.2015

Klinik baut dritten Strahlenbunker

Für insgesamt rund sechs Millionen Euro baut das Krankenhaus Nordwest einen dritten Strahlenbunker und kauft ein weiteres Bestrahlungsgerät. Ab Ende 2015 soll der Bunker in Betrieb genommen werden.

Die Diagnose Krebs ist für jeden Betroffenen und dessen Familie ein großer Schock: Die Erkrankten wissen, dass ihnen eine lange und schmerzvolle Therapie bevorsteht, deren Ausgang oft ungewiss ist. Das Krankenhaus Nordwest setzt derzeit zwei Linearbeschleuniger ein, mit denen Krebspatienten möglichst sanft behandelt werden.

Jene Bestrahlungsgeräte sind das Herzstück der Krebsbehandlung in der Klinik. Sie sind in zwei separaten Bunkern aufgestellt, hinter drei Meter dicken Wänden und unter einer vier Meter dicken Decke. Die Geräte sehen aus wie Raumschiffe und können fast alle Krebsarten lokal begrenzt bestrahlen: Nebenwirkungen wie etwa Durchfall oder Übelkeit, die oftmals bei einer Chemotherapie auftreten, werden durch die Behandlung mit einem solchen Gerät minimiert. Das Ziel ist es, Tumorzellen zu zerstören und dabei gesundes Gewebe so weit wie möglich zu schonen. Bei Darm-, Brust- oder Prostatakrebs können zudem Operationen vermieden werden.

Bereits im August 1983 wurde nach monatelangen Bauarbeiten der erste Strahlenbunker des Krankenhauses Nordwest für die Radioonkologie in Betrieb genommen. 1991 folgte der zweite Bunker auf dem Gelände.

Da sich seit 1982 die Zahl der im Krankenhaus behandelten Krebspatienten alle neun Jahre verdoppelt, sind die beiden vorhandenen Geräte schon seit einiger Zeit komplett ausgelastet: „Wir können mit unseren derzeit vorhandenen beiden Linearbeschleunigern rund 140 Patienten täglich behandeln“, sagt Dr. Michael van Kampen, Chefarzt der Radioonkologischen Klinik.

Bereits vor neun Jahren begann das Krankenhaus daher mit der Planung des dritten Bunkers, gestern nun legte die Klinik den Grundstein.

4000 Tonnen Beton

„Wir werden mit unserem neuen Bestrahlungsgerät zusätzlich zwischen 40 und 50 Patienten am Tag behandeln können“, sagt van Kampen. „Das ist eine sehr große Verbesserung der derzeitigen Situation. Wir werden unseren Patienten mehr Komfort bieten und weiter unserem Anspruch gerecht werden können, eine der modernsten strahlentherapeutischen Kliniken Deutschlands zu bleiben“, freut sich van Kampen.4000 Tonnen Beton4000 Tonnen Beton

„Wir werden mit unserem neuen Bestrahlungsgerät zusätzlich zwischen 40 und 50 Patienten am Tag behandeln können“, sagt van Kampen. „Das ist eine sehr große Verbesserung der derzeitigen Situation. Wir werden unseren Patienten mehr Komfort bieten und weiter unserem Anspruch gerecht werden können, eine der modernsten strahlentherapeutischen Kliniken Deutschlands zu bleiben“, freut sich van Kampen.

Neben dem Schutzraum werden auch Arztzimmer, Untersuchungsräume und ein Rechenzentrum zur Dosiskalkulation in dem Bunker Platz finden. Um den sehr strengen Bestimmungen gerecht zu werden, müssen etwa 4000 Tonnen Beton und 65 Tonnen Baustahl verarbeitet werden, damit solch ein Bestrahlungsgerät eingesetzt werden darf. 3,3 Millionen Euro wird die Anschaffung des neuen Gerätes kosten, der Bau des Bunkers rund 2,9 Millionen Euro.

Bezahlt wird die Rechnung von der Stiftung Hospital zum heiligen Geist, und Tobias Gottschalk, Geschäftsführer der Stiftung, sagt: „Dieser Bau unterstreicht die starke radioonkologische Kompetenz des Krankenhauses.“ Ab Ende 2015 soll das Bestrahlungsgerät zum Einsatz kommen.

„Wir werden mit unserem neuen Bestrahlungsgerät zusätzlich zwischen 40 und 50 Patienten am Tag behandeln können“, sagt van Kampen. „Das ist eine sehr große Verbesserung der derzeitigen Situation. Wir werden unseren Patienten mehr Komfort bieten und weiter unserem Anspruch gerecht werden können, eine der modernsten strahlentherapeutischen Kliniken Deutschlands zu bleiben“, freut sich van Kampen.

Neben dem Schutzraum werden auch Arztzimmer, Untersuchungsräume und ein Rechenzentrum zur Dosiskalkulation in dem Bunker Platz finden. Um den sehr strengen Bestimmungen gerecht zu werden, müssen etwa 4000 Tonnen Beton und 65 Tonnen Baustahl verarbeitet werden, damit solch ein Bestrahlungsgerät eingesetzt werden darf. 3,3 Millionen Euro wird die Anschaffung des neuen Gerätes kosten, der Bau des Bunkers rund 2,9 Millionen Euro.

Bezahlt wird die Rechnung von der Stiftung Hospital zum heiligen Geist, und Tobias Gottschalk, Geschäftsführer der Stiftung, sagt: „Dieser Bau unterstreicht die starke radioonkologische Kompetenz des Krankenhauses.“ Ab Ende 2015 soll das Bestrahlungsgerät zum Einsatz kommen.

Neben dem Schutzraum werden auch Arztzimmer, Untersuchungsräume und ein Rechenzentrum zur Dosiskalkulation in dem Bunker Platz finden. Um den sehr strengen Bestimmungen gerecht zu werden, müssen etwa 4000 Tonnen Beton und 65 Tonnen Baustahl verarbeitet werden, damit solch ein Bestrahlungsgerät eingesetzt werden darf. 3,3 Millionen Euro wird die Anschaffung des neuen Gerätes kosten, der Bau des Bunkers rund 2,9 Millionen Euro.

Bezahlt wird die Rechnung von der Stiftung Hospital zum heiligen Geist, und Tobias Gottschalk, Geschäftsführer der Stiftung, sagt: „Dieser Bau unterstreicht die starke radioonkologische Kompetenz des Krankenhauses.“ Ab Ende 2015 soll das Bestrahlungsgerät zum Einsatz kommen.

Exzellenter Ruf

Zur Grundsteinlegung war auch Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) ins Krankenhaus geeilt. „Das ist ein großes Ereignis. Wir freuen uns, mit dem neuen dritten Bunker die onkologische Expertise am Krankenhaus weiter zu stärken und das Angebot für Patienten zu erweitern“, sagte sie. Der exzellente Ruf und die fortschrittliche Krebsbehandlung der Klinik reiche weit über die Grenzen Frankfurts hinaus.Exzellenter Ruf Zur Grundsteinlegung war auch Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) ins Krankenhaus geeilt. „Das ist ein großes Ereignis. Wir freuen uns, mit dem neuen dritten Bunker die onkologische Expertise am Krankenhaus weiter zu stärken und das Angebot für Patienten zu erweitern“, sagte sie. Der exzellente Ruf und die fortschrittliche Krebsbehandlung der Klinik reiche weit über die Grenzen Frankfurts hinaus.

Die Krebstherapie hat am Krankenhaus Nordwest übrigens eine lange Tradition: Schon im Eröffnungsjahr 1963 gab es eine Abteilung mit einer Telekobalt-Therapie-Anlage, für welche damals schon ein eigener Bunker errichtet wurde.

Die Krebstherapie hat am Krankenhaus Nordwest übrigens eine lange Tradition: Schon im Eröffnungsjahr 1963 gab es eine Abteilung mit einer Telekobalt-Therapie-Anlage, für welche damals schon ein eigener Bunker errichtet wurde.



Artikel Frankfurter Neue Presse vom 24.04.2015. Von Christian Preußer

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