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17.09.2017

Nordweststadt: Der Steg braucht eine Rampe

Der Heddernheimer Steg wird neu gebaut, die vom Ortsbeirat 8 geforderte Rampe könnte realisiert werden. Zwei Varianten wurden jetzt dem Stadtteilgremium vorgestellt, und plötzlich zauberte die SPD eine weitere Option aus dem Hut.

Der Heddernheimer Steg über den Erich-Ollenhauer-Ring ist nicht nur ein wichtiger Zugang zum Nordwestzentrum. Er ist zugleich ein immer wieder gern diskutiertes Thema – weil der Aufzug mal wieder nicht funktioniert oder die Kosten für den geplanten Neubau der Fußgängerbrücke als zu hoch angesehen werden. Aktueller Reibungspunkt ist jedoch die Frage nach einer barrierefreien Rampe – drei Varianten wurden in einer Machbarkeitsstudie überprüft, zwei Möglichkeiten sind realisierbar, eine wird favorisiert (wir berichteten).

Mit rund 500 000 Euro und einer Länge von 150 Metern wäre die neue Rampe nicht nur so teuer wie der Steg selber, sondern auch dreimal so lang. „Aufgrund der strengen Anforderungen ist alle sechs Meter ein Ruhepodest für Rollstuhlfahrer vorgesehen“, erklärte Hans-Jörg Beier vom Amt für Straßenbau- und Erschließung bei der Vorstellung der Pläne im Ortsbeirat 8 (Heddernheim, Niederursel, Nordweststadt) am Donnerstagabend. Auch betonte der Fachmann, dass mit der Machbarkeitsstudie lediglich die technische Machbarkeit überprüft worden sei. Der Bau sei erst nach der Abstimmung mit dem Umwelt- und dem Stadtplanungsamt möglich.



Auch wenn sowohl Bürger als auch Stadtteilpolitiker positiv aufnahmen, dass der Bau einer Rampe technisch möglich ist, so betonte Beier, dass sie auch viele Nachteile mit sich bringe. Der Weg über die Rampe sei lang, Bäume und Sträucher müssten gefällt werden und „ein weiterer mächtiger Baukomplex“ würde das Stadtbild verschlechtern, fand Hans-Jörg Beier klare Worte.

Ziel der Zerstörung

Da wäre es doch einfacher, einen zweiten Aufzug zu bauen, schlug ein Bürger vor. „Das wäre auch keine Lösung, weil es überall in Frankfurt immer wieder Probleme mit Aufzügen gibt. Egal ob einer oder zwei existieren“, so der Experte. Das Hauptproblem sei die mutwillige Zerstörung der Fahrstühle, besonders beliebt sei immer wieder das Exemplar am Eisernen Steg. „Die Aufzüge können gar nicht so gebaut werden, dass sie unzerstörbar sind. Das ist ein gesellschaftliches Problem, das wir nicht verhindern können“, erklärt Beier.

Losgelöst von den vorgestellten Plänen brachte plötzlich Hans Creß (SPD) eine dritte Variante ins Spiel: „Wie wäre es mit einer rund 70 Meter langen Brücke über die Rosa-Luxemburg-Straße, die auf der anderen Seite langsam flacher wird? So könnte man einfach den Steg fortführen und hat optisch kein mächtiges Bauwerk im Weg.“ Diese Brücke hätte keine Kurven, sondern würde gerade über die Schnellstraße führen.

Mehr Zeit und Geld

„Das ist eine ganz neue Überlegung, die wir bisher nicht angestellt haben“, gab Beier zu. So eine Brücke benötige allerdings andere Planungsansätze und müsste erneut geprüft werden. „Und Prüfen dauert, kostet Zeit und Geld. Je aufwendiger und teurer, desto geringer ist die Chance, dass die Stadt zusagt. Außerdem wird eine verlängerte Brücke sicher genauso viel oder sogar mehr kosten“, schätzte Beier.

Doch das wäre es den Stadtteilpolitikern wert. „Das Thema zieht sich schon Jahre lang hin, da ist ein weiteres halbes Jahr verschmerzbar, wenn eine gute Lösung gefunden wird“, fand Jürgen Schmidt (SPD). Auch Erik Harbach (Grüne) stimmte der neuen Option zu: „Wir brauchen eine Rampe, täglich muss man bangen, ob der Aufzug funktioniert oder nicht.“

Und auf schnelle Reparaturen könne man sich nicht verlassen. „Hier geht es nicht um ein paar Geschäfte, sondern um das Nordwestzentrum als soziale Ader der Nordweststadt“, betonte Harbach. Somit war der Ortsbeirat einig – ein Antrag zur Prüfung der fortgeführten Brücke über die Rosa-Luxemburg-Straße soll zeitnah folgen.

Artikel Frankfurter Neue Presse, vom 16.09.2017. Von ELISA KAUTZKY

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