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16.12.2004

So verläuft die neue Grenze

Magistrat schlägt Umstrukturierung der Ortsbezirke 8 und 12 am Riedberg vor

Kalbach/Niederursel. Der Vorschlag des Magistrats zur Grenzänderung der Ortsbezirke 8 (Niederursel) und 12 (Kalbach) liegt seit gestern vor. Danach soll das Neubaugebiet Riedberg komplett Kalbach zugeschlagen werden, während die Universität und das Innovationszentrum künftig gänzlich zu Niederursel gehören soll. Allerdings stößt der Vorschlag nicht bei allen auf Gegenliebe. Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Ortsbeirat 8, Martin Daum, hatte bereits vergangene Woche (FNP berichtete) Widerstand angekündigt.

Derzeit verläuft die Grenze zwischen den Ortsbezirken 8 und 12 quer durch die Neubaugebiete Riedberg und Mertonviertel. Da die Ortsbezirksgrenze bei der Planung der Neubaugebiete nicht berücksichtigt wurde, führt sie teilweise mitten durch vorhandene oder geplante Baublöcke. Das behindert zum einen die Arbeit der betroffenen Ortsbeiräte, ist aber auch für die dort lebenden Menschen, die Firmen und Institutionen unbefriedigend, da entlang der Schnittstelle nicht durchgängig Klarheit über räumliche Zuständigkeiten besteht.

Durch den Campus der Universität und die bereits entstandenen Neubaugebiete haben sich Strukturen und Funktionen im ehemals ländlich geprägten Raum zwischen Niederursel und Kalbach stark verändert. So ist die Bevölkerungszahl im Stadtbezirk 481 (Niederursel-Ost) seit 1998 um 1106 Einwohner (plus 14,3 Prozent) auf 8821 Personen gestiegen. In Kalbach erhöhte sich die Bevölkerungszahl seit dem Jahr 2000 um 910 Einwohner (plus 18,8 Prozent) auf 5740 Personen. Da sich der Riedberg noch in der Entwicklung befindet, werden die Zahlen in den nächsten Jahren voraussichtlich auch weiterhin zunehmen. Der Riedberg soll nach Abschluss aller Entwicklungsstufen insgesamt rund 15 000 Menschen Wohnraum bieten. In den Bebauungsplänen sind aber auch Erweiterungsflächen für den Campus der Universität vorgesehen. In der unmittelbaren Nachbarschaft ist das Frankfurter Innovationszentrum angesiedelt.

Die strukturellen Änderungen und die nachdrückliche Forderung beider Ortsbeiräte nach einer zügigen Neuorganisation der Grenzen im Gebiet Riedberg/Mertonviertel haben den Magistrat zu einer umfassenden Neuordnung unter Beteiligung aller betroffenen Stellen bewogen. Ausgangsbasis war ein Vorschlag des Ortsbeirates 12, der vom Magistrat mit Blick auf die funktionalen Gegebenheiten und Planungen weiter entwickelt wurde, heißt es in dem Vorschlag.

Ziele waren dabei nachvollziehbare Grenzen, die Berücksichtigung der vorhandenen und geplanten Infrastruktureinrichtungen sowie eine möglichst einheitliche Struktur und Nutzung innerhalb der entstandenen Teilgebiete. Gleichzeitig sollte die bestehende kleinräumige Gliederung im Interesse von Bürgern nur im unbedingt benötigten Umfang verändert werden, um die Zuständigkeiten nach Möglichkeit zu bewahren.



Der Magistratsvorschlag orientiert sich von Ost nach West betrachtet zunächst an der Autobahn 661 und folgt dann der Rosa-Luxemburg-Straße sowie der Südwest-Grenze des Wohnquartiers «Marie-Curie». Anschließend umrandet sie die nordöstliche Erweiterungsfläche der Universität, den Komplex mit dem Innovationszentrum sowie die beiden nordwestlichen Erweiterungsflächen des Universitätsgeländes bis zur Südwest-Grenze des Neubaugebietes Riedberg. Sie folgt dieser bis zur A 5 und verläuft entlang der Autobahn nach Norden bis zur Grenze des Stadtgebietes.

Diese Lösung hat den Vorteil, so die Verwaltung weiter, dass sämtliche Wohngebiete auf dem Riedberg künftig zu einem einzigen Ortsbezirk, dem Ortsbezirk 12, gehören würden. Dies betrifft auch das Areal der fünften Entwicklungsstufe, welches sich zurzeit vollständig auf Niederurseler Grund befindet. Dafür spricht zum einen die direkte räumliche Nachbarschaft zum Kalbacher Teil des Riedbergs als auch die Anbindung an die dort befindlichen Infrastruktureinrichtungen. Zum anderen wird sich die künftige Bevölkerung dort vermutlich eher Kalbach zugehörig fühlen. Der Campus Niederursel bildet mit dem Frankfurter Innovationszentrum eine funktionale Einheit «Forschung und Lehre» und wurde deshalb dem Ortsbezirk 8 zugeordnet.

Der Vorschlag des Magistrats zur Neuordnung der Grenzen sieht auch die Einrichtung von drei neuen Stadtbezirken vor. Diese sind Grundlage für die gezielte Beobachtung der Entwicklung in den Neubaugebieten durch die regelmäßige Bereitstellung statistischer Informationen. Danach wird der Stadtbezirk 650 (Kalbach) aufgeteilt in die Stadtbezirke 650 und 651. Der neue Stadtbezirk 650 umfasst den nördlichen Teil von Kalbach mit dem alten Ortskern, der Stadtbezirk 651 beinhaltet im Süden die neuen Wohngebiete auf dem Riedberg.

Der Stadtbezirk 481 (Niederursel) wird aufgeteilt in die Stadtbezirke 481, 483 und 484. Auf dem Gebiet des Stadtbezirks 483 befinden sich die Neubaugebiete Mertonviertel und Riedwiese, zum Stadtbezirk 484 gehören der Campus der Universität mit seinen vorgesehenen Erweiterungsflächen sowie das Areal um das Frankfurter Innovationszentrum. Alle übrigen Flächen bleiben beim Stadtbezirk 481. Der neue Verlauf der Grenze wird erst am Ende der Wahlperiode wirksam. (sö)

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