03.05.2020
Mehr Müll seit Beginn des Lockdown auf Straßen, in Parks und Grünanlagen
Es ist unübersehbar: Mit Beginn des durch...
mehr
01.05.2020
Städtische Museen und das Institut für Stadtgeschichte bereiten sich auf Wiedereröffnung vor
Die städtischen Museen und das Institut...
mehr
24.04.2020
Förderprogramm ‚Frankfurt frischt auf‘ finanziert Begrünungen
Die Freibäder mit ihren Liegewiesen bleiben...
mehr
09.04.2020
Übersicht Liefer- und Abholdienste für Heddernheim, Niederursel, Praunheim und Eschersheim
Hier ist der Anfang einer Liste der Gewerbetreibenden...
mehr
09.04.2020
Stress in der Familie? Wir helfen!
Familien sind in der aktuellen Coronakrise...
mehr
24.03.2020
Allgemeinverfügung für die Stadt Frankfurt am Main von Montag, 23. März
Vorerst bis zum Sonntag, 19. April, gelten...
mehr
23.03.2020
Maßnahmen der ABG zum Schutz der Mieter und Mitarbeiter in der Corona-Krise
„Die ABG Frankfurt Holding steht in dieser...
mehr
23.03.2020
Oberbürgermeister Feldmann und Gesundheitsdezernent Majer: ´Hamsterkäufe nicht mehr zulässig´
Die Stadt Frankfurt am Main will sogenannte...
mehr
22.03.2020
DRIVE IN beim Lahmen Esel
Ab sofort bieten wir leider keinen Lieferservice...
mehr
14.03.2020
Wo drückt Sie der Schuh?
Unter diesem Motto lädt die SPD Nordweststadt-Niederursel...
mehr
14.03.2020
Niederursel: Zwei 95-Jährige Frauen bestohlen
Am Nachmittag des 11. März 2020 wurden in...
mehr
14.03.2020
Bagger rollen am Stockborn
Der Abriss des alten Schulungszentrums hat...
mehr
10.03.2020
Tag der offenen Tür
Die Naturheilpraxen am Hammarskjöldring...
mehr
Tipps und Infos zur Freizeitgestaltung in und um Heddernheim.
mehr Infos


Gedichte und Geschichten von Heddernheimer Bürgern. z.B.
Erfreulicher
LESERBRIEF AUS FNP von

Prof. Hans Mausbach Nordweststadt
mehr

Die Motzbox ist der Heddernheimer Kummerkasten für Beschwerden usw. der Heddernheimer Bürger z.B.

 









28.06.2018

Frischer Wind fürs alte Zentrum

17 Jahre Leerstand und Verfall haben eine Ende, endlich wird mit der Sanierung des denkmalgeschützten Gemeindezentrums im Gerhart-Hauptmann-Ring 398 begonnen. Das Sozial- und Kulturzentrum soll zum Treffpunkt im Stadtteil werden. Ein Verein und das Quartiersmanagement wollen die Räume gemeinsam mit Leben füllen.

Es ist die letzte Baustelle, die für Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU) seit ihrem Amtsantritt 2007 noch nicht beseitigt ist: Das seit 17 Jahren leerstehende Gemeindezentrum im Gerhart-Hauptmann-Ring 398. Doch nun gibt es berechtigte Hoffnung, dass dieser Zustand endlich ein Ende hat. Noch diese Woche wird das Gerüst aufgebaut, in zwei Wochen der Dachdecker anrücken und schon Ende 2019 soll in dem alten Zentrum wieder frischer Wind wehen: Als Sozial-und Kulturzentrum samt Kindergarten im Untergeschoss. Zunächst wird die äußere Hülle des Baus instand gesetzt, anschließend folgen die Innenarbeiten.

2011 erwarb die Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft (KEG) das Areal samt Gemeindezentrum. Von Beginn an und auch schon in den Jahren zuvor war klar, dass das 1969 nach Pläne des Architekten Tassilo Sittmann erbaute Gebäude zum Treffpunkt in der Nordweststadt werden soll. Schwierigkeiten machte der seit 2007 bestehende Denkmalschutz – bis heute. So dauerte allein die Abstimmung mit dem Denkmalamt über die neuen Fenster ein halbes Jahr. Denn die noch vorhandene, in großen Teilen jedoch zerstörte und einst beleuchtete Fensterfront, kann so nicht mehr nachgebaut werden. Denn diese Bauweise war geschützt. Man habe aber eine Lösung gefunden, so KEG-Geschäftsführer Rainer Wrenger.

Der Denkmalschutz ist auch dafür verantwortlich, dass sich an dem Grundriss des Gebäudes nur wenig ändern wird. Im Gegenteil. Alte, nicht mehr vorhandene Wände und Türen – das Gemeindezentrum war immer wieder Opfer von Zerstörungen und Bränden – werden sogar wieder eingezogen.Im Untergeschoss wird es neben dem Kindergarten auch ein Altencafé geben. Drei Räume gibt es im Stockwerk darüber. Mit Leben gefüllt werden sie von dem Verein für die „Organisation des Kultur- und Sozialzentrums Gerhart-Hauptmann-Ring 398“ (Vokus 398) sowie des Quartiersmanagements des Diakonischen Werkes. Hatte die damalige Quartiersmanagerin Annette Püntmann das Projekt damals noch mit angestoßen, führt ihre Nachfolgerin Janina Korb dies nun fort. „Eine große Aufgabe“, wie Sozialdezernentin Birkenfeld sagt.

Der große, 230 Quadratmeter große Saal im Erdgeschoss soll einmal für Konzerte, Theater, Kino, Gottesdienste oder Vereinstreffen genutzt werden. In den kleineren Räumen sind unter anderem ein Elterncafé, ein Minikindergarten, Beratungsangebote oder Nachhilfestunden geplant. Kurz gesagt: Das Zentrum soll von den Menschen genutzt werden, die in der Nordweststadt leben.

An Ideen scheitert es also nicht, allerdings ein wenig am Geld. Deswegen ist der Verein Vokus 398 auf Sponsoren angewiesen. „Eine Küche, Möbel und Lampen wollen auch bezahlt werden. Wir freuen uns über jeden Unterstützer“, sagt der Vereinsvorsitzende Jan Goßmann. Denn die Einrichtung ist nicht Teil des Gesamtbudgets von drei Millionen Euro, dass für die Sanierung inklusive Grundstück zur Verfügung steht. „Aber auch das schaffen wir auch noch. Es ist einfach nur wichtig, dass dem alten Zentrum endlich wieder Leben eingehaucht wird. So, wie wir es schon immer wollten“, so Goßmann.



Artikel Frankfurter Neue Presse, vom 28.06.2018. Von JUDITH DIETERMAN

zurück








Unsere Werbepartner:

Pietät Schüler

Frankfurter Sparkasse

FES







 
 
 

© 2013 by Medien- & Stadtteilbüro| Impressum