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28.12.2004

Rock oder Pop: Wir imitieren die Stars

Niederursel. Blau strahlt der Himmel, weiß glitzert der Schnee, und Helmut Grießls graue Perücke schwingt im Takt der Volksmusik hin und her.

Der Physiotherapeut und Küster der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Niederursel steht auf der Bühne des Gemeindezentrums und schmettert vor einer prächtigen Alpenkulisse ein Lied der Klostertaler. An seiner Seite – ebenfalls in voller Trachtenmontur – sein Neffe Pepik (27) und sein Sohn Tim (14). Dass die drei Freizeit-Volksmusikanten nur scheinbar singen, und die Musik vom Band kommt, stört das Publikum nicht. Schließlich haben die Grießls ihr Varieté «Lari-Fari» getauft, und der Name ist Programm. «Wir tischen den Zuschauern Quatsch und Unsinn auf. Dass unsere Vorführungen auf solchen Zuspruch stoßen würden, hätten wir nie erwartet», sagt Grießl.

Für «Lari-Fari» hat der 45-Jährige seine Familie mobilisiert. Ehefrau Evelyn (41) und Tochter Nadine (25) gehören ebenso zum Ensemble wie seine Nichte Andrea Canosa-Garcia (32) und Großnichte Josefine (7). Ein Mal wöchentlich trifft sich die Gruppe, um zu proben und über die Auswahl neuer Stücke zu entscheiden. Dabei gehe es streng demokratisch zu, versichert Evelyn Grießl: «Wir haben, schon altersbedingt, einen sehr unterschiedlichen Musikgeschmack. Unser Repertoire reicht von deutschen Schlagern über Rock- und Pop- bis zur Volksmusik.» Zu den neu einstudierten Nummern zählen Lieder von Nena, Kim Wilde, Anastasia, Tina Turner und Michael Jackson.

Angesichts des engen Familienzusammenhaltes verwundert es nicht, dass «Lari-Fari» seinen Ursprung vor nunmehr fünf Jahren auf der Feier zum 80. Geburtstag von Großmutter Lydia nahm. Als Geburtstagsüberraschung schlüpften die Grießls in Dirndl und Lederhosen, klimperten schwungvoll auf dem Akkordeon – und ernteten begeisterten Beifall. Zwei Jahre später standen sie erstmals auf der Bühne des Gemeindezentrums und nehmen mit ihrer Schau seither einen festen Platz im winterlichen Veranstaltungskalender der Niederurseler ein.

Während die rund 70 Gäste das «All you can eat»- Büfett genießen, tanzen Nadine und Andrea als Abba-Sängerinnen verkleidet in schrillen Kostümen über das Parkett. Dazu hämmert Pepik, der später als Robbie Williams und Xavier Naidoo besonders jüngere Zuschauerinnen betört, auf sein Keyboard ein, und auch Tim überzeugt mit Langhaar-Perücke als schwedischer Popstar.

Romantischer, aber kaum ruhiger geht es bei Evelyn Grießls Auftritten zu. Ob sie vor einer Kulisse aus glitzerndem Goldpapier «I will love again» (zu deutsch: Ich werde wieder lieben) von Lara Fabian schmachtet oder Rosana Roccis «Du passt so gut zu mir» in die Mikrofonattrappe haucht, das begeisterte Publikum applaudiert ihr ausgiebig zu.

Zwischen den einzelnen Nummern unterhält Helmut Grießl die Zuschauer mit Zaubertricks. Der 45-Jährige ist ein spät berufener, aber begeisterter Magier, und schreckt auch vor brenzligen Tricks nicht zurück. «Heute abend sollen Flammen aus meiner Hand lodern. Ob das klappt, ist ungewiss, denn bei den Proben ging es leider meist schief. Aber ich setze auf den positiven Vorführeffekt», sagt er. Für seine diesjährigen Auftritte habe er außerdem das Feuersspucken gelernt – und sich einige Male den Schnauzer versengt. Sein Optimismus ist dennoch ungebrochen: «Übung macht den Meister.» (jul)

Am Sylvesterabend ab 19 Uhr präsentiert das «Lari-Fari Varieté» die Programmhöhepunkte der vergangenen fünf Jahre im evangelischen Gemeindezentrum, Karl-Kautsky-Weg 64. Karten für 49 Euro sind unter der Rufnummer 57 35 26 erhältlich.

FNP v.28.12.2004




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