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14.02.2005

Magistrat sieht keinen Bedarf an sozialen Einrichtungen

Für Verwunderung sorgte eine Stellungnahme des Magistrats zur geplanten Bebauung des ehemaligen Gemeindezentrums der Evangelischen Kirche Niederursel im Hammarskjöldring 75-77 am Donnerstagabend beim Ortsbeirat 8 (Heddernheim, Nordweststadt, Niederursel).

Die Verwaltung teilte darin mit, dass «kein Bedarf» für eine alternative öffentliche Nutzung zu den geplanten Reihenhäusern bestehe. «Ich kann nicht glauben, dass hier kein Bedarf besteht», sagte einer, der es wissen muss: Dieter Reichel, der ehemalige Hausmeister des Gemeindezentrums, der dort noch einen Raum benutzt. Als noch die Evangelische Gemeinde Niederursel die Räumlichkeiten bewirtschaftete, «haben wir dauernd Anfragen für Familienfeste, Proben oder anderen Veranstaltungen gehabt». Noch immer werde er von den Anwohnern angesprochen, doch er könne nur sagen, dass noch keine Entscheidung über die Zukunft gefallen sei.

Auch das Christliche Zentrum Nordwest (CZN) kann die Aussage aus dem Magistrat nur verneinen. «Hier ist für uns die einzige Möglichkeit in der Nordweststadt, überhaupt Räume anzumieten», sagte Pastor Graeme Handifide. Das CZN hat bereits schlechte Erfahrungen mit einem geplanten Abriss von Gebäuden gesammelt. Ursprünglich war es im Gemeindezentrum im Gerhart-Hauptmann-Ring 398 untergebracht. Dort wollten Investoren Reihenhäuser bauen, also wurde dem CZN vor drei Jahren gekündigt. Der Komplex steht noch heute, von Bauaktivitäten ist weit und breit nichts zu sehen. Jetzt ist die Gemeinde wochentags als Untermieter in den Hammarskjöldring gezogen, Hauptmieter ist das Schultheater-Studio. «Schon jetzt wissen wir am Wochenende nicht, wohin», sagte der Pastor. Das Grundstück mit den Gebäuden ist in Besitz des Evangelischen Regionalverbandes. Verhandlungen mit Investoren laufen bereits. Der Magistrat hatte mitgeteilt, dass eine Änderung des Bebauungsplanes nicht vorgesehen sei.

Der Ortsbeirat verabschiedete während der Sitzung einstimmig einen Fragenkatalog der CDU-Fraktion. Vor allem wollen die Ortspolitiker wissen, wie der Magistrat zu der Einschätzung gekommen ist, dass kein Bedarf an öffentlichen Räumen bestehe. Werner Buch vom Stadtplanungsamt konnte gestern auch nichts Erhellendes dazu sagen. Allerdings könne es schon sein, dass «Ämter die Lage falsch eingeschätzt» hätten.

Der Ortsbeirat wirft dem Magistrat vor, «wichtige Anträge des Ortsbeirats nur oberflächlich und lieblos» zu bearbeiten. Die dann notwendigen Nachfragen führen zudem zu weiteren Kosten, heißt es.

Auf dem benachbarten Grundstück des Kleinen Einkaufszentrums plant die Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft Hessen (GWH), altengerechte Wohnungen zu errichten. Der Ortsbeirat hatte angeregt, bei den Neubauplanungen für das ehemalige Gemeindezentrum dort solche Wohnungen zu berücksichtigen. Auch darauf antwortete der Magistrat nur lapidar, dass die geplanten 31 Seniorenwohnungen der GWH ausreichen würden. Der Ortsbeirat hält der Verwaltung die demographische Entwicklung der Nordweststadt entgegen. «Wohnungen dieser Art werden in den kommenden Jahren bestimmt verstärkt nachgefragt von Bewohnern, die in der Nordweststadt bleiben möchten», so die CDU in ihrem Antrag. (sö)




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