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29.03.2005

Niederurseler Bürger tauschen sich aus

Veranstaltungsreihe lädt zur Auseinandersetzung mit politischen und religiösen Themen ein

Von Martine Pfeifer

Die Veranstaltungsreihe "Niederurseler Begegnung" bietet Vorträge und Lesungen. Ihr Ziel: die Bürger zusammen zu bringen und zur Diskussion anzuregen.

Als Michael Stichling vor knapp drei Jahren als Pfarrer die Evangelische Gemeinde Niederursel übernahm, merkte er, dass Ortskern geteilt war: Auf der einen Seite gab es die alteingesessenen Niederurseler und auf der anderen die anthroposophischen Einrichtungen. "Zu den Festen hat man sich gegenseitig nicht eingeladen", erinnert sich Stichling. Für den Pfarrer "ein unhaltbarer Zustand". Auch Hans Rakow von der Buchhandlung Amselhof empfand so. Deshalb wollten der Pfarrer und der Buchhändler beide Seiten miteinander vernetzen. "Jetzt arbeiten wir mit der evangelischen Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde, der Nordweststadt-Bibliothek und den anthroposophischen Zeitschriften "Info 3", "Die Drei und dem ,Hof" zusammen", erklärt Stichling. Gemeinsam haben sie die "Niederurseler Begegnung" ins Leben gerufen.

Diese Veranstaltungsreihe setzt sich mit politischen, aktuellen und religiösen Themen auseinander. Schriftsteller, Journalisten oder Kulturschaffende werden zu Lesungen und Vorträgen eingeladen. Im Anschluss daran wird diskutiert. "Wir wollen Austausch, dass die Leute ihre Gemeinsamkeiten finden, sich aber auch abgrenzen können", beschreibt Stichler.

Vor zwei Jahren machte Sumaya Farhat-Naser den Auftakt. Sie ist Leiterin des Frauenzentrums in Ost-Jerusalem und setzt sich für den Frieden zwischen Palästina und Israel ein. Nächster Gast in der Reihe war die jüdisch-israelische Journalistin Amira Hass. "Jean-Christoph Ammann, der ehemalige Direktor des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt, philosophierte im vergangenen Jahr mit uns über Spiritualität in der modernen Kunst", erzählt der Pfarrer.

Auch in diesem Jahr sind Veranstaltungen geplant: Am 22. April wird die Dokumentation "Die Siedler" von Claus Strigel gezeigt. In dem Film geht es um eine Gruppe, die sich auf der Suche nach einem ursprünglicheren Leben in dem fast verlassenen Dorf Klein Jasedow im Nordosten Deutschlands ansiedelt. Nach der Vorführung stehen zwei der Siedler für Diskussionen über ihren Lebensentwurf zur Verfügung. "Glück und Achtsamkeit" ist der Titel eines Vortags und Seminars mit Rolf Henrich am 26. und 27. Mai. Der Jurist und Schriftsteller war 1989 Mitunterzeichner des Gründungsaufrufs des Neuen Forums und dessen Vertreter am Runden Tisch.

Zum Sommerfest im Martin-Luther-King-Park ist mit der Schul-Theaterwerkstatt eine Spurensuche zu Leben und Wirken des Bürgerrechtlers und Namensgebers des Parks geplant. Außerdem wurde die Soziologin Esther Mujawayo, die 1994 in Ruanda den Völkermord überlebte, zu einem Vortrag eingeladen. Im Herbst soll eine regelmäßige Lesung aus "Die Schrift", der Übersetzung der hebräischen Bibel von Franz Rosenzweig und Martin Buber, beginnen.

Kontakt: Michael Stichling Telefon 57 00 29 71 oder Hans Rakow, Buchhandlung Amselhof, Alt Niederursel 22, Telefon 5736 01.




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