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04.04.2005

Hereinspaziert: Willkommen in unserer jungen Theaterwelt

Im Radio erklingt die unvergessliche Stimme des «blonden Hans», Hans Albers. Oma und Opa – gespielt von Vinca (9) und Celine Rudolph (7) – schunkeln auf dem Sofa.

Doch dann dröhnt Disco-Musik durch den Theater-Saal der Ernst-Reuter-Schule. Das Pärchen versteht sein eigenes Wort nicht mehr. Die Geplagten beschließen, etwas gegen die Störer zu unternehmen. Nur vier Tage hatten die 20 Kinder des Ferienworkshops Zeit, um mit dem Team des Schultheater-Studios ihr eigenes Stück zu verfassen, es einzuüben und auf die Bühne zu bringen.

Trotzdem klappt alles wie am Schnürchen. «Das Thema des Stückes haben die Kinder selbst ausgesucht», erklärt Marco Schkoda, freier Theaterpädagoge und Leiter des dreiköpfigen Teams. Die einzige Vorgabe sei gewesen, die Bühne und den Platz davor als zwei Spielräume zu nutzen. «Gleich der erste Vorschlag lautete, auf der Bühne eine Disco zu machen.» Doch was vor der Bühne darstellen? «Die Vorschläge lauteten Altenheim oder Schulhof. Entschieden haben wir uns dann für drei Wohnungen.» Und so leiden nicht nur Oma und Opa, sondern auch zwei weitere Nachbarsfamilien unter dem Disco-Lärm. Sie beschließen, dem Spuk gemeinsam ein Ende zu setzen. So kommt es zur Konfrontation beider Gruppen in der Disco.

Die glänzenden Augen der Kinder verraten den Spieleifer und den Spaß an vier Tagen voller Theater. Man lerne neue Leute kennen, die aus der eigenen Klasse kenne sie ja schon, findet Julia (10). «Es hat viel Spaß gemacht, sich selbst zu überlegen, was man spielen will», freut sich die neunjährige Vanessa.

Bei einem Theaterkurs, an dem sie in der Schule teilgenommen habe, seien das Stück und die Rollen vorgegeben gewesen, sagt Itaya (11). Hier hingegen könne jeder frei improvisieren. Normalerweise dauere ein solcher Ferienkurs fünf Tage. «Wegen Ostermontag hatten wir nur vier Tage Zeit», sagt Schkoda. Trotzdem hätten die Kinder in der kurzen Zeit toll zusammengearbeitet und viel erreicht.

«Dass die Aufführung in so kurzer Zeit perfekt wird, kann man sowieso nicht erwarten.» Deshalb habe er bei den Proben großen Wert auf die Teamarbeit der einzelnen Gruppen gelegt. Denn als theaterpädagogisches Zentrum habe das Schultheater-Studio immer auch einen pädagogischen Ansatz.

Daher begann der erste Tag des Workshops mit Theaterspielen, sagt Britta Werner, die beim Schultheater-Studio ein Praktikum für ihr Studium der Germanistik, Pädagogik und Psychoanalyse absolviert. «Wir haben zunächst in Zweiergruppen ausprobiert, was sich alles mit einem einfachen Stock machen lässt.» Spazieren gehen, Billard spielen und andere Dinge. Eine andere Partnerübung sei «Führen und folgen» gewesen. Dabei versuche der eine dem anderen in den Bewegungen zu folgen und ihn gut nachzuahmen. Bei «Zauberer, Riese, Zwerg», müssten zwei Gruppen sich für jeweils eine Figur entscheiden und diese möglichst authentisch darstellen, erläutert Dominik Doll, der sein soziales Jahr bei dem Theater ableistet. «Für Workshops mit Erwachsenen erläutern wir die Übungen nur anders, es sind aber eigentlich dieselben», sagt Schkoda. Am Nachmittag hätten die Kinder bereits das Stück entworfen. «Am Mittwoch, Donnerstag und Freitagvormittag haben wir in drei Gruppen geprobt.»

In dieser Woche findet nur ein zweiter Workshop mit anderen Kindern aus Frankfurt statt. «Diese Workshops gibt es auch in den Sommer-, Herbst- und in den Weihnachtsferien», sagt Werner. Allerdings sei eine Anmeldung erforderlich, betont Schkoda. Denn bei mehr als 20 Teilnehmern werde die Gruppe geteilt. Zu erreichen ist das Schultheater-Studio unter der Telefonnummer 212-3 20 44.

Und die Lösung des Konflikts zwischen den Disco-Freunden und ihren Nachbarn? Genau an dieser Stelle fällt der Vorhang. Ob der Streit um die Musik in Chaos und Gewalt oder aber mit gegenseitigem Verständnis und friedlich endet, blieb daher der Fantasie des Publikums überlassen. (hau)




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