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19.07.2005

In dieser Werkstatt wird mit Pinseln gearbeitet

Farbenfrohe und subjektiv zu deutende Landschaftsimpressionen, eigenwillig gezeichnete Kinder-Comicfiguren oder menschliche Porträts mit melancholischem oder erschrecktem Gesichtsausdruck.

Kunst auf großflächigem Format dargestellt oder einfach nur auf ein DIN A4-Blatt gezeichnet. Diese gab es jetzt in der Zeichnen-Werkstatt von Gabriele Tauchnitz in der Spielsgasse 22 zu sehen, die durch ihre ruhige Lage und künstlerisch anmutende Mixtur aus alter und neuer Bausubstanz den Raum für kreatives und individuelles Arbeiten schafft. Und diesen nutzt Gabriele Tauchnitz für ihre eigenen Arbeiten und stellt ihn ferner seit nunmehr fünf Jahren allen Kunstinteressierten zur Verfügung.

In ihrem Atelier gibt sie Tipps, leistet Hilfestellung und auch mal Aufbauarbeit, wenn die Maler in einem künstlerischen Loch stecken. Und dementsprechend ist es ihr eigener Anspruch, «jeden in seinem Metier, bei seiner individuellen Arbeitsweise zu unterstützen und fördern».

Der Zeigefinger bleibt damit unten, stattdessen wird in der Zeichnen-Werkstatt «viel Zeit und Raum gegeben für die künstlerischen Prozesse und die Suche nach Themen und Techniken, die zu unserer ganz persönlichen Biografie gehören». Nicht zuletzt deshalb wird bei der Kunst- und Diplompädagogin auch das Auseinandersetzen mit Blockaden oder Krisen im künstlerischen Schaffen groß geschrieben. Und das ganz individuell auf die Persönlichkeit der jeweilig Betroffenen.

Insgesamt sechs Teilnehmerinnen der vergangenen von Frau Tauchnitz angebotenen Kurse (diese finden immer mittwochs von 15 bis 17 und 17 bis 19 Uhr statt) haben nun ihre Arbeiten einem breiten Publikum zum fünfjährigen Bestehen der Zeichnen-Werkstatt präsentiert. Und alle haben dabei von der Hilfestellung und Beratung von Gabriele Tauchnitz profitiert. Beispielsweise Reinhild Kolbesen, die seit 15 Jahren mit Acryl arbeitet und «stetig meine Arbeit durch die Kurse verbessert» sieht. Ihre Intention des Malens hat dabei stets einen naturalistischen Hintergrund. «Ich habe eine konkrete Form, beispielsweise einen Baum, als Basis und während des Arbeitens an meinem Bild verselbstständigt sich der gesamte Prozess.» Dadurch entstünden neue Formen, die subjektiv durch den jeweiligen Betrachter zu interpretieren sind.

Neben ihr stellte Roxane Wartenberg ihre Ölbilder aus, während Erika Schaffert ihre Aquarelle zeigte, mit denen sie sich «seit drei Jahren beschäftigt». Linde Schäfer präsentierte ihre kaligrafischen Arbeiten und Collagen und verwies dabei auf ihre «Spielereien mit Buchstaben». Inge Berg hat sich mit der Servietten-Technik und Acryl beschäftigt und spielt bei ihren Gemälden mit bunten und warmen Farben. Dorothea Ballauffs Arbeiten zeigen ein Buch, in dem sie Text und Aquarelle zusammen fließen lässt.

Und Künstlerin Gabriele Tauchnitz stellte ihre Pastellarbeiten auf dunklem, groben Papier vor, welche sie mit den Fingern und ohne Pinsel fertigte. Insgesamt sieben Künstlerinnen präsentierten somit anlässlich des Jubiläums der Zeichnen-Werkstatt ihre unterschiedlichsten Arbeiten und die zahlreichen Besucher ließen sie sich erklären oder einfach nur auf sich wirken. (tok)




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