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22.09.2005

Bürgerinitiative kämpft weiter gegen die geplante U-Bahn in Ginnheim / Geschäftsleute fürchten Umsatzeinbrüche

Der Widerstand gegen den Ausbau der U-Bahn in Ginnheim nimmt kein Ende. Die Bürgerinitiative (BI) Pro 16 schlägt jetzt eine Alternative vor: Den Ausbau der Straßenbahnlinie 16 bis Niederursel.

Ginnheim ·"Der schlimmste Fall für uns Ginnheimer wäre, wenn die Erweiterung des Markuskrankenhauses, mit dem Baubeginn der D-Strecke zusammen fällt," sagt Apotheker Thomas Ottes, Vorsitzender des Gewerberings Ginnheim und Mitglied der Bürgerinitiative Pro 16.

Bei den Vorarbeiten zum Bau des U-Bahntunnels müssen die Kanalrohre unter der Straße umgelegt werden. Unter der Kreuzung Ginnheimer Landstraße / Franz-Rücker-Allee und Wilhelm-Epstein-Straße liege ein kompliziertes Rohrsystem. "Um das zu verlegen, wird eine Riesenbaustelle notwendig sein," meint Ottes. Direkt neben der Kreuzung liegt das Markuskrankenhaus, das nächstes Jahr mit dem Bau eines siebengeschossigen Ärztehauses beginnen will. "Das gibt das perfekte Verkehrschaos," sagt Ottes.

Der Magistrat hatte in einem Bericht vom 20. Juni angekündigt, dass die Vorarbeiten zum Bau der D-Strecke zwischen Bockenheimer Warte und Ginnheim voraussichtlich Anfang 2006 beginnen sollen. Das hält Peter Ruhr, stellvertretender Pressesprecher der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) für unwahrscheinlich. Das Planfeststellungsverfahren werde erst Ende des Monats eingeleitet. "In der Regel dauert es etwa ein Jahr nach Beginn der Planfeststellung, bis das Baurecht erteilt wird," erklärt Ruhr.

Das Markuskrankenhaus hat überdies auch noch keine Baugenehmigung erhalten. Der Baubeginn ist noch offen. Marcus Scholz (CDU), Ortsvorsteher des Ortsbeirats 9, hält daher Ängste vor einer Überschneidung der Baustellen für ein bisschen weit hergeholt. Dennoch hat der Ortsbeirat 9 den Magistrat jetzt aufgefordert, die Bauzeiten und -abläufe der Großbaustellen zu koordinieren.

Die Geschäftsinhaber entlang der Ginnheimer Landstraße haben Angst, dass sie den Bau der D-Strecke nicht überleben. Da das Alter der Stadtteilbewohner zunehmend steige, werde die Nahversorgung durch die Geschäfte vor Ort immer wichtiger. Um seine Apotheke macht sich Ottes wenig Sorgen, aber um den Supermarkt: "Wenn sich die Filiale nicht mehr rechnet, dann ist die doch sofort weg."

Die BI Pro 16 möchte während des Planfeststellungsverfahrens eine Alternative zum U-Bahnbau in Ginnheim beantragen: Die VGF soll zunächst den Teilabschnitt der D-Strecke zwischen Kalbach und Niederursel bauen. Diese soll auf den Peisen der U3 in die Innenstadt fahren. Sollte die Erfahrung zeigen, dass eine direkte Verbindung zum Hauptbahnhof dennoch notwendig ist, soll die Straßenbahnlinie 16 von Ginnheim bis zur U-Bahnhaltestelle Wiesenau verlängert werden. "Das wäre allemal billiger als die 173 Millionen Euro für den U-Bahntunnel. Und wir sind froh, wenn uns der Schmutz und der Lärm erspart bleiben." sagt Ottes. Natalie Soondrum




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