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09.05.2006

In der Bernadottestraße gibt es für Rettungskräfte kaum Durchkommen

Der Halter des grauen Pkw hatte zumindest an den Notfall gedacht und einen Zettel an der Windschutzscheibe befestigt: „Bitte rufen Sie kurz an“ war darauf mit Angabe der Handynummer zu lesen.

Doch die Sicherheitskräfte des Ordnungsamtes blieben mit der Nummer erfolglos, während die Feuerwehrleute der Feuer- und Rettungswache 7 im Nordwestzentrum nach einer möglichen Zufahrt suchten. Und bei den anderen Autos, die die Rettungswege in der Bernadottestraße verstellten, fehlte jeglicher Hinweis auf den Fahrer.

Die Bestandsaufnahme des Ordnungsamtes, der Feuerwehr und von Quartiersmanagerin Annette Püntmann in den Seitenwegen um die Bernadottestraße 15 und 58 war symptomatisch: Die Stichstraßen werden trotz vieler Beschwerden und Maßnahmen seitens des Ortsbeirates 8 (Heddernheim, Nordweststadt, Niederursel) und der Stadt weiterhin derart zugeparkt, dass die Feuerwehr im Notfall die ausgewiesenen Rettungswege nicht ohne erhebliche Behinderungen erreichen kann. Zusammen mit der Feuerwehr und dem Ordnungsamt leistete Püntmann Aufklärungsarbeit und verteilte Broschüren mit dem Aufruf „Jede Minute zählt“.

Dabei sprechen die Hinweisschilder in der Bernadottestraße eine deutliche Sprache: „Feuerwehrzufahrt freihalten“ oder „Rettungsweg, Halteverbot nach StVO“ ist darauf deutlich zu lesen. Im vergangenen Jahr brachte der Ortsbeirat einen Antrag ein, dass die Hinweisschilder mit dem amtlichen Siegel der Stadt Frankfurt versehen werden. Denn dann könnten auch die Ordnungskräfte verschärft gegen die Parksünder vorgehen und Fahrzeuge leichter abschleppen lassen. „Bleibt es doch in der Praxis bisher meistens bei einem Verwarnungsgeld von zehn Euro“, erklärte Frau Püntmann.

Offenbar ein relativ geringer Betrag gegenüber den Kosten, die man für eine dauerhafte Parkmöglichkeit in der Bernadottestraße bezahlen muss. So erklärte ein Anwohner vor Ort, er müsste von seinem Nettoverdienst von rund 1000 Euro monatlich 50 Euro aufbringen, um einen Tiefgaragenplatz für sein Auto zu mieten. Das sei für ihn viel Geld, andererseits habe er in seinem Beruf als Speditionskaufmann nach einer längeren Dienstfahrt wenig Elan, abends noch nach einem legalen Parkplatz auf seiner Straße zu suchen.

„Doch bei allem Verständnis für den wenigen kostenlosen Parkraum: Wer die Zufahrtswege der Feuerwehr blockiert, kann im Notfall seine eigene Rettung behindern“, betonte die Quartiersmanagerin. Schon seit Jahren häufen sich bei ihr und im Ortsbeirat die Beschwerden von Anwohnern und der Feuerwehr. Auch das Stadtteilparlament versuchte einige Male, durch Anträge für häufigere und strengere Kontrollen für Abhilfe zu sorgen.

Frau Püntmann erklärte, solche Initiativen scheiterten immer wieder an den knappen Ressourcen im Ordnungsamt: „Dort bräuchte man ein Kontingent von rund 200 Einsatzkräften, um regelmäßige Kontrollen zu gewährleisten.“ Tatsächlich stünden nur etwa 30 Mitarbeiter zur Verfügung, und die würden vorwiegend im Zentrum und den innenstadtnahen Stadtteilen eingesetzt. „Andererseits hat sich die Polizei aus diesen Behinderungen im ruhenden Verkehr weitgehend zurückgezogen und überlässt das dem Ordnungsamt“, beklagte Ortsvorsteher Klaus Nattrodt.

Noch eine weitere Behinderung war in der Bernadottestraße zu beklagen: ein tiefhängender Ast eines Baumes, den die Feuerwehrleute vor dem Einfahren erst beseitigen mussten. Löschfahrzeugführer Ulrich Tschauder erklärte, auch dies komm zuweilen vor, deshalb müssten die Grundstückseigentümer vermehrt zum Zurückschneiden angehalten werden. Denn insgesamt solle die Feuerwehr nicht länger als drei Minuten brauchen, um einen Einsatzort in dieser Straße zu erreichen. „Doch um die Wichtigkeit von freien Zufahrtswegen den Anwohnern klar zu machen, werden wir wohl immer wieder solche Ortstermine brauchen“, räumte Frau Püntmann ein. (got)




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