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15.05.2006

Neues Leben im Kleinen Zentrum

Noch fristet das Kleine Zentrum an der Thomas-Mann-Straße nur ein Schattendasein. Damit in den unter Zwangsverwaltung stehenden Komplex das frühere Leben zurückkehrt, schlossen sich im Herbst 2005 einige Nordweststädter zusammen.

Der Verein „Brücke 71 – Leben in der Nordweststadt“ entstand. Jetzt feiert das noch junge Bündnis einen ersten sichtbaren Erfolg. Auf dem Kirchplatz der evangelischen Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde direkt neben dem Kleinen Zentrum findet von nun an immer samstags von 8.30 bis 14 Uhr ein Wochenmarkt statt, den der Verein gemeinsam mit dem Quartiersmanagement initiiert hat.

Noch seien nicht alle Marktbetreiber hier, die zugesagt hätten, sagt die Vorsitzende der Brücke 71, Helga Krausser-Raether. „Einige haben beim ersten Mal den Weg hierher nicht gefunden. Insgesamt neun Stände habe der Aktionskreis Kleines Zentrum des Vereins für den Markt gewinnen können. So ist alles vertreten, was man zum Leben in der Nordweststadt braucht: ein Bäcker, Käse, Fleisch und Wurstwaren, ein Obst- und Gemüsestand und ein Blumenverkäufer. Außerdem gibt es Feinkost, einen Stand mit Hausmacher Wurst, eine Hähnchenbraterei und einen Anbieter mit zahlreichen heilenden Salben. „Schön wäre noch ein Weinstand, an dem man sich gemütlich treffen kann“, sagt Jan Goßmann, Mitglied im Kirchenvorstand der Bonhoeffer-Gemeinde und Leiter des Arbeitskreises. Auf bis zu zwölf Stände könne der Markt noch erweitert werden.

„Dass wir so viele Stände hier haben, ist unserem Mitglied Hendrik Verloop zu verdanken“, sagt Frau Krausser-Raether. Er habe sich „auf die Jagd gemacht“ nach Marktbeschickern, die bereit wären, hier mitzumachen. „Er ist einfach auf verschiedene Wochenmärkte gegangen und hat die Standbetreiber angesprochen“, sagt Goßmann. Viele hätten abgewehrt, dem neuen Standort nicht vertraut. Andere hingegen seien Feuer und Flamme gewesen.

Geholfen bei der Entscheidung habe wohl das Angebot der Bonhoeffer-Gemeinde, zunächst auf Standgebühren zu verzichten, sagt Pfarrer Ulrich Schaffert. Lediglich eine kleine Pauschale für Strom und die Nutzung der Sanitäreinrichtungen der Gemeinde hätten die Händler zu entrichten. Für den nötigen Stromanschluss sorgte das Nachbarschaftszentrum des Diakonischen Werkes, das extra für den Markt einen Verteilerkasten kaufte. „Dank der endlosen Recherchen und Gespräche mit Ämtern durch Quartiersmanager Conny von Schumann kann der Markt überhaupt stattfinden.“ Der Stromanschluss sei auch nützlich für weitere Veranstaltungen auf dem Platz der Gemeinde. „Wir wollen hier die WM-Vorrunden-Spiele der deutschen Mannschaft auf Leinwand übertragen.“ Außerdem wollen die Vereine der Nordweststadt den Wochenmarkt nutzen, um sich den Anwohnern vorzustellen. Wie die TSG Nordwest, die regelmäßig präsent sein will.

Pfarrer Schaffert hofft, dass die Menschen nicht nur zum Einkaufen kommen. „Wir wünschen uns, dass hier eine Begegnungsstätte entsteht. Auch die Kirche ist künftig zu den Marktzeiten immer geöffnet.“ Außerdem soll es möglichst oft samstags Musik in der Kirche geben. „Keine richtigen Konzerte, bei denen man bis zum Schluss bleiben muss. Jeder kann reinschnuppern, bleiben, solange er will, und jederzeit wieder gehen.“

„Eine unserer ersten Ideen zur Wiederbelebung des Kleinen Zentrums war, einen Wochenmarkt zu installieren“, sagt Frau Krausser-Raether. Der Verein hoffe, wieder mehr Menschen anzulocken und dessen Attraktivität steigern. So könnten eventuell auch neue Pächter für die teilweise seit mehreren Jahren leer stehenden Läden gefunden werden.

Hoffnung setzt der Verein Brücke 71 auf den nächsten Termin zur Zwangsversteigerung des Kleinen Zentrums am 22. Mai. Gerne würde man jedem Käufer helfen, das Zentrum wieder aufzubauen. „Wir haben bereits einige potenzielle Mieter gefunden.“ (hau)




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