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09.10.2006

Wo Handwerk auf Kunst trifft

Beim „Tag der offenen Hof-Tore“ wurden Kunst und Handwerk zum Probieren und Anfassen geboten. „Wir machen dieses Fest sein nun 30 Jahren,“ sagte Claudia Grah-Wittich von „Haus des Kindes“, einem Hauptbestandteil von „der hof“.

„Wir wollen unsere Arbeit in ganz Frankfurt bekannter machen.“ In der Straße Alt-Niederursel und Umgebung war am Samstag an zehn Stationen alles zu finden, was die Veranstalter unter dem Motto „Kunst und Kultur“ anpriesen, sowie Unterhaltung, Spiel, Essen und Trinken.

Die Institution „der hof“ ist, grob betrachtet, eine lockere Ansiedlung anthroposophischer Einrichtungen im alten Ortskern Niederursels. Sie nahm ihren Ursprung mit dem Kauf des eigentlichen Hofs in Alt-Niederursel 51 in den 70er-Jahren. In dessen Umgebung hat sich seither am Rande Frankfurts eine anthroposophische Gemeinde mit eigener Infrastruktur eingenistet, unter anderem mit Naturkostladen, einer Buchhandlung und einem Waldorf-Kindergarten. Auch einige Kunsthandwerker und eine Schreinerei gehören zum Kreis um den Hof.

Bei dem Fest am Samstag wurden Künstlerisches, Handwerkliches, Naturverbundenheit und Mystik hoch gehalten. Entsprechend fand sich eine Menge Anhänger der Rudolf Steinerschen Lehren ein. Aber auch viele Anwohner kamen, und so wurde es auf dem Hof trotz anfänglicher Regenschauer und herbstlichen Temperaturen zeitweise richtig eng.

Für die Kinder wurde viel an Unterhaltung geboten. Ob Ponyreiten, Holzarbeiten, Puppenspiel, Hämmern und Schmieden, Korbflechten oder sich in einem Labyrinth verirren – sie konnten viel erleben. Das Labyrinth war am Vortag in etwa acht Stunden Arbeit mit Plastikplanen hergestellt worden, die im Haus Nummer 53 von der Decke abgehängt wurden. Wer den Brunnen in der Mitte des Irrgartens gefunden hatte, der präsentierte stolz seinen Becher von „magischem Wasser“.

In der Schreinerei am Oberurseler Weg waren die Kinder eingeladen, sich aus einer einfachen Holzplatte ein Frühstücksbrett selbst zu fertigen. „Erst haben wir es geschliffen und dann mit feinem Papier weicher gemacht“, berichtete die neunjährige Silja ausführlich. „Dann haben wir mit der Hobelmaschine ein Loch für das Ei gefertigt, und am Ende das Holz mit Olivenöl eingeschmiert.“ Ihr und den beiden Sechsjährigen Kim und Jannik wurde bei allen Schritten von einer Schreinerin geholfen. Sie alle trugen jeweils stolz ein Brettchen nach Hause, und gaben an, am nächsten Morgen damit frühstücken zu wollen.

Auch mit dem Stoff Stein wurden viele Kinder am Samstag vertraut gemacht. Im Gebäude „Hof 53“ saßen sie und ihre Eltern und feilten und schmirgelten an teils recht skurrilen Speckstein-Skulpturen herum. „Das wird ein Pferd,“ verkündete der achtjährige Elias, „aber es ist ein Fantasiepferd, weil es vorne nur ein Bein hat.“ Man konnte Kopf, Rumpf und die drei Beine schon richtig erkennen, obwohl es, laut Elias, „noch nicht fertig“ war.

Um diese Kinder herum herrschte Bauatmosphäre, denn der Hof in Alt-Niederursel 53 befindet sich noch im Umbau. Die Kabel sind zwar schon verlegt, aber Boden, Putz und Fenster fehlen. In der alten Scheune und dem anhängenden Wohnhaus soll ein „Pädagogisch-Therapeutisches Zentrum“ entstehen. „Der neueste Stand ist, dass wir jetzt das Geld dafür zusammen haben“, berichtete Projektleiterin Claudia Grah-Wittich. Der Umbau solle in wenigen Monaten beendet sein, und dann werden eine Wiegestube, Kinderstube, Hebammenpraxis, Frühförderstelle und eine Arztpraxis in das alte Gehöft einziehen. (pil)




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