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06.02.2007

Künstlerjobs gibt’s nun in Köln

Zum Monatsende schließt die Vermittlungsstelle für Tänzer, Musiker und Clowns

Niederursel. Die Rufe aus der Politik waren wohl zu zaghaft, die Rotstifte haben gewonnen: Am 28. Februar schließt die Bundesagentur für Arbeit ihre Frankfurter Künstlervermittlung in der Emil-von-Behring-Straße, den Künstlerdienst. Ab dem 1. März müssen sich Schauspieler und Kleindarsteller, Clowns, Modells, Artisten und Musiker aus Frankfurt und Rhein-Main an die für Künstler zuständige Stelle in Köln wenden, wenn sie Jobangebote von der Arbeitsagentur haben wollen.

„Das, was kurzfristig anfällt, erledigen wir noch, ansonsten wickeln wir unser Büro ab und bereiten die Übergabe der Kartei an die Kollegen in Köln und Stuttgart vor“, sagt Bettina Keim-Tröschel, bisherige Leiterin des Künstlerdienstes. Nach Stuttgart gehen die Unterlagen aller Klienten aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland, die bisher ebenfalls von Frankfurt aus betreut wurden. Köln übernimmt nur die Zuständigkeit für die hessischen Künstler.

Von den neun Mitarbeitern wechselt keiner an einen der verbleibenden Standorte. Das war von der Bundesagentur auch nicht gewollt, schließlich soll die Zahl der Mitarbeiter in der Künstlervermittlung weiter reduziert werden. „Wir wechseln alle innerhalb der Bundesagentur. Einige von uns können dann wieder näher am Wohnort arbeiten“, sagt Keim-Tröschel, die selbst nach Bad Homburg wechseln wird. Neben Frankfurt wird auch das Büro in Rostock geschlossen, übrig bleiben bundesweit sieben Anlaufstellen für Künstler in Hamburg, Hannover, Berlin, Köln, München, Stuttgart und Leipzig.

Warum ausgerechnet das Frankfurter Büro geschlossen wird, kann auch Keim-Tröschel nicht sagen. Denn schlechter als in anderen Städten seien die Frankfurter Vermittlungszahlen jedenfalls nicht gewesen. 6374 Künstler wurden in der Frankfurter Kartei geführt, um sie zu Filmproduktionen, Betriebsfesten, Fotoaufnahmen oder ähnliches zu vermitteln. „Vielleicht haben sich die andern effektiver gewehrt. In Stuttgart etwa war der Aufschrei laut, da wurde der Schließungsbeschluss zurückgenommen“, spekuliert Keim-Tröschel.

Für die Künstler und die Auftraggeber wird sich mit der Zusammenlegung aber recht wenig verändern, gibt sich die scheidende Leiterin überzeugt. „Viele unserer Kontakte laufen ohnehin telefonisch. Nur wenn jemand neu in die Kartei aufgenommen werden möchte, ist uns daran gelegen, ihn und sein Können persönlich zu erleben.“ Danach werden mögliche Aufträge per E-Mail oder Telefon angebahnt. „Und am Ende entscheidet ja ohnehin der Auftraggeber. Wir legen ihm mehrere Vorschläge vor, etwa wenn Musiker gesucht werden, er kann wählen“, beschreibt Keim-Tröschel das Verfahren. Und die Künstler seien ja ohnehin mobil und in ganz Deutschland unterwegs. Da sollte es mit einigen Absprachen machbar sein, einen Besuch beim Künstlerdienst ohne zusätzlichen Aufwand zu arrangieren.

Letztlich funktioniert der Künstlerdienst wie jede andere Künstleragentur auch. Denn mit den übrigen Aufgaben der Arbeitsagentur beschäftigt sich der Dienst nicht, wer Arbeitslosengeld oder sonstige Leistungen bezieht, muss sich noch zusätzlich an die für ihn zuständige Jobagentur wenden. Einziger Unterschied zur Künstleragentur: „Wir vermitteln nur in nichtselbstständige, abhängige Beschäftigungsverhältnisse“, betonte die Noch-Chefin. Das heißt, nur Künstler, die sich die Form ihres Auftritts, Zeit, Länge, Rolle und Repertoire vom Auftraggeber vorgeben lassen, können vermittelt werden. Kabarettisten mit festem Programm, Bands, deren Ablaufplan unerschütterlich feststeht, oder Clowns, die ihre komplette Nummer auf jedem Kinderfest gleich spielen wollen, dürften in der Kartei nicht auftauchen.

Deshalb wird der Künstlerdienst besonders als Forum für Nachwuchskünstler geschätzt. In diesem Sinne hatten sich auch Politiker, so der jetzige Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) und Hans-Joachim Otto (FDP), für den Erhalt der Frankfurter Stelle ausgesprochen. Ohne Erfolg. Von Inga Janovic




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