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08.03.2007

Die Raben haben in Niederursel ein neues Nest

Niederursel. Schon jetzt hat Axel Ziegler ein Denkmal vor der Vereinsgaststätte der TSG Nordwest 1898. So kündet als Anspielung auf die Fußball-WM-Übertragungen im vergangenen Jahr ein ausgestopfter schwarz-rot-gold umwickelter Vogel mit Namen „Axel Rab“ an der Eingangstür von dem kleinen Ableger des bekannten Traditionslokals in Alt-Niederursel.

Denn seit wenigen Tagen betreiben Axel und Georg Ziegler im Weißkirchener Weg 12 das Wirtshaus „Zum klaane Rab“, geöffnet täglich von 10 bis 1 Uhr.

Die Verbundenheit zu der mittlerweile geschlossenen Gaststätte „Zu den 3 Raben“ (wir berichteten) soll am neuen Ort erkennbar bleiben. Auch wenn die Zieglers mit dem „klaane Rab“ eigene Pläne haben. „Was wir hier brauchen, ist ein richtig schöner Sommergarten mit Terrasse und rustikalen Möbeln“, sagt Axel Ziegler. Schließlich ist er froh, dass sich der Wechsel zur TSG so schnell und fließend ergab, da der Verein einen neuen, zu seinen sportlichen Aktivitäten passenden Pächter suchte. Der Vorgänger Helmut Fast hatte sich vor einigen Wochen entschlossen, die „Niederurseler Bierstubb“ aufzugeben.

Sobald es draußen wärmer wird, sollen die Arbeiten für den Sommergarten beginnen. Schon in Kürze wollen die Zieglers mit Fernseher und Leinwand dafür sorgen, dass ihre Gäste bei Spielen der Fußball-Bundesliga wieder in der ersten Reihe sitzen. Auch sonst soll das Ambiente an das Vorgängerlokal mit gutbürgerlicher Küche und mediterranen Salaten zu moderaten Preisen erinnern.

So wurde zwar das Mobiliar von einer nahe gelegenen Einrichtungsfirma erneuert, doch die lieb gewonnenen Maskottchen des früheren Lokals sind mit umgezogen: Dazu gehört der Heilige vor dem Hauseingang ebenso wie das Murmeltier, das die aus Berlin stammende Familie Ziegler mal aus Salzburg mitbrachte.

„Man weiß nie, wozu man so einen Schutzpatron braucht“, schmunzelt Ziegler Senior mit Blick auf den Heiligen und wendet sich dann der gemütlichen Bartheke zu, die ebenfalls aus den 3 Raben stammt. Mindestens genauso wichtig wie Biertrinker und Schoppepetzer sind Ziegler die Gäste, die bei ihm zum Mittagstisch kommen und sich an Schnitzel, sauren Nieren oder eben auch Berliner Leber laben.

„Immerhin haben wir rund 80 Stammgäste aus den 3 Raben mitgebracht, jetzt wird die Bude hier richtig voll“, stellt Axel Ziegler zufrieden fest. Während er sich auf die Küche konzentriert, ist Sohn Georg mehr für den Service zuständig. Neben drei Mitarbeitern schaffte noch eine weitere „Institution“ den Wechsel: Bernhard Poswar, „Eventmanager“ aus Leidenschaft. Er war schon in den 3 Raben für Kuriositäten wie Après-Ski-Partys im Frühjahr verantwortlich und organisiert zum Ostersamstag eine Country-Party in der Sporthalle mit Elvisdoubel.

Auch hauptberuflich wird Poswar, Inhaber der Firma Prima Serv, dem „Klaane Rab“ die Treue halten. Zusammen mit den Zieglers will er mit einer ausgetüftelten Beleuchtung dem Sommergarten einen besonderen Pep geben. „Aber dank der gediegenen Inneneinrichtung mit gepolsterten Stühlen tragen wir auch den älteren Stammgästen Rechnung“, betont Ziegler abschließend. (got)




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