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27.03.2007

Europäische Schule will erweitern

Nordweststadt. Vor erst vier Jahren wurde die Europäische Schule im Praunheimer Weg bezogen. Im Januar 2003 wurde von den Containern, in denen zum Übergang der Unterricht lief, in den Neubau umgezogen. Jetzt wurde die Einrichtung erstmals erweitert, um mittlerweile 1200 Kinder aufnehmen zu können.

Benötigt werden allerdings Plätze für 1400 Schüler. Die ersten Überlegungen für einen Neubau in der Nähe der Europäischen Zentralbank (EZB) machen bereits die Runde.

„Das ist bisher alles Spekulation“, sagt Michael Damian, Referent der Bildungsdezernentin Jutta Ebeling (Grüne). Er bestätigte allerdings, dass zurzeit geprüft werde, ob am Standort Praunheimer Weg ein weiterer Anbau erfolgen könne. Zur Diskussion stehe das Betreuungsangebot für Kindergartenkinder. „Dort könnte Platz für einen Anbau geschaffen werden“, sagt Damian. Geprüft werde auch eine Aufstockung des Schulgebäudes.

Die Erweiterung der Europäischen Union in Richtung Osten wirkt sich auf die Europäische Schule aus, die für die Mitarbeiter-Kinder der EZB errichtet worden war. In den Statuten sei festgelegt, dass 50 Prozent der Schüler aus Frankfurt kommen sollen. Eltern müssen dafür 400 Euro Schulgeld im Monat bezahlen. „Daran ist gar nicht zu denken. Zurzeit ist die Schule zu 100 Prozent mit Kindern der EZB-Angestellten gefüllt.“ Und die Zahlen würden durch den Ausbau der EZB weiter ansteigen. Mehr als 1400 Kinder sollten allerdings nicht aufgenommen werden. „Das ist die Grenze, wo noch pädagogisch sinnvoll gearbeitet werden kann.“ Auch die größten Frankfurter Schulen wie das Ziehengymnasium oder die Wöhlerschule würden diese Zahlen nicht überschreiten.

Von dem großen Andrang ist die Europäische Zentralbank selbst überrascht worden. In den Jahren 2007 und 2008, so waren die Planungen noch vor fünf Jahren, war die Zahl 1100 anvisiert worden. Das wurde schon um 100 Kinder übertroffen. Weitere 200 Plätze fehlen.

In der EZB-Chefetage würden daher derzeit Szenarien durchgespielt, wie es mit der Schule weitergehen soll. Auch ein vollständiger Neubau spielt dabei eine Rolle, der eventuell sogar kostengünstiger käme. „Dann würde die Schule in Richtung neues EZB-Domizil im Ostend verlegt werden“, sagt Damian. Dafür spräche, dass dort auch ein Kindergarten entstehen könne. Bisher sei dieser auf drei Standorte in der Stadt verteilt. Doch Hoffnungen, dass dann die Trasse der geplanten Ortsumfahrung Praunheim wie ehemals vorgesehen über das Gelände der Schule am Praunheimer Weg geführt werden könne, erteilt der Dezernats-Sprecher gleich eine Absage. „Dann würden wir dort sicherlich berufliche Schulen unterbringen.“ Über einen solch schönen Komplex würde sich so manche Schule freuen.

Aber derartige Überlegungen verweist Michael Damian (noch) ins Land der Fabeln. „Ich bin da skeptisch. Ich glaube nicht, dass es einen Neubau an anderer Stelle geben wird.“

Im Sommer dieses Jahres soll die Überprüfung abgeschlossen sein. Dann wird sich entscheiden, ob ein An- oder Aufbau auf dem Gelände in der Nordweststadt möglich ist. Ansonsten müssen Lehrer und Schüler in einigen Jahren doch die Umzugskisten in Richtung Ostend packen.

Von Sören Rabe




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