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07.04.2007

Ein Treffpunkt für den Stadtteil

Aus ehemaligem Gemeindehaus im Gerhart-Hauptmann-Ring soll Kulturzentrum werden

Nordweststadt. Initiativen und Bürger aus der Nordweststadt fordern ein Kulturzentrum für den Stadtteil. Um diesem Nachdruck zu verleihen wurde jetzt der Arbeitskreis „Kulturzentrum“ unter der Federführung des Quartiersmanagement „Projekt Soziale Stadt – Neue Nachbarschaften“ gegründet.

Mit Bekanntwerden der erneuten Insolvenz des dritten Investors für das Grundstück und die Kirche der Evangelisch-reformierten Gemeinde im Gerhart-Hauptmann-Ring 398 (wir berichteten) werden ehemaligen Abriss-Gegner wieder aktiv. Das Nachbarschaftsbüro des Diakonischen Werkes hat Vertreter aus Politik, Initiativen und engagierte Bürger zu einem ersten Treffen eingeladen, das sich mit der Zukunft des vom Abriss bedrohten Gebäudes befasst. Ein Arbeitskreis wurde gegründet, der Ideen für ein Kulturzentrum für die Nordweststadt entwickelt. Ein Kulturzentrum fördere Kommunikation und ein gutes Miteinander im Stadtteil, so die Initiatoren. Kulturelle Veranstaltungen, Bildungsangebote, Seniorenhilfen, Werkstätten für Künstler, ein Cafébetrieb organisiert vom Ausbildungsprojekt Poggibonsi sowie Angebote für Kinder und Jugendliche könnten den Stadtteil beleben und zu mehr Lebensqualität beitragen.

Beim ersten Treffen haben Vertreter des Ortsbeirats 8 (Heddernheim, Nordweststadt, Niederursel), die Grünen, die SPD, die Bürger für Frankfurt (BFF), das Christliche Zentrum Nordwest, der Verein Brücke 71, der Psychosoziale Arbeitskreis (PSAK) und das Schultheaterstudio teilgenommen. Unterstützt wird der Arbeitskreis von Professor Hans Mausbach und Tassilo Sittmann, Architekt der Nordweststadt. Einstimmig wird gefordert, keine erneute Abrissgenehmigung zu erteilen, die Kirche unter Denkmalschutz zu stellen und einer neuen Nutzung zuzuführen.

Das Planungsamt hatte bereits in der Januar-Sitzung des Ortsbeirates 8 erklärt, zurzeit keinem neuen Bauantrag stattgegeben zu wollen. Der Haupt- und Finanzausschuss des Stadtparlaments hat am 27. März der Anregung des Ortsbeirates 8 stattgegeben, das Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen. Nur die FDP sprach sich dagegen aus. Damit ist der Weg nun frei, ohne Zeitdruck über die die Zukunft des ehemaligen Gemeindezentrums zu beraten. Für den Insolvenzverwalter ist damit klar, dass er somit keinen weiteren Investor finden wird. Nach drei gescheiterten Versuchen war ohnehin nur noch eine kleine Chance vorhanden, jemanden für dieses Wagnis zu finden.

Mittlerweile hat sich im Gebäude ein Treffpunkt für Jugendliche entwickelt, zum Wohle der Immobilie. Denn die vorwiegend Mädchen haben ein wenig aufgeräumt und sich gemütlich eingerichtet. Der ungesicherte Zugang hatte bereits das Stadtteilparlament beschäftigt. Der Grundstücksbesitzer, die Waisenhausstiftung, hatte daraufhin zugesagt, mit dem Insolvenzverwalter Kontakt aufzunehmen, um die Zugänge sichern zu lassen. „Das haben wir auch gemacht“, sagt Waisenhaus-Direktor Peter Gerdon. Geschehen ist seitdem allerdings nichts. Eine weitere Einflussmöglichkeit habe die Stiftung nicht, ihr gehöre lediglich der Grund und Boden.

Vor sechs Jahren wurde das Gebäude geräumt, lediglich der Gemeindekindergarten fand hier noch Unterschlupf, bis das neue Haus fertiggestellt war. Seitdem steht das Gebäude leer und verfällt immer mehr.

Das nächste Treffen ist für Donnerstag, 31. Mai, im Nachbarschaftsbüro, Nidaforum13, geplant. Interessierte sind eingeladen, im Arbeitskreis mitzuarbeiten.

Kontakt Nachbarschaftsbüro: Annette Püntmann, Quartiersmanagerin, Telefon 95 73 86 12.




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