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30.05.2007

Mehr Platz durch neue Züge

Nordwesten. Die Experten der Lokalen Nahverkehrsgesellschaft Traffiq und der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) erwarten trotz zweier zusätzlicher U-Bahn-Linien zum Riedberg keine Engpässe. Dafür sorgen sollen eine neue Generation an Zügen sowie zusätzliche Wagen. Bernd Wilde, Traffiq-Angebotsplanung, und Ulrich Osthöver, VGF-Projektmanagement legten in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates 8 die neuesten Zahlen dazu vor.

„Für die Linien U 1 und U 2 wird sich in den Taktzeiten nichts ändern“, sagt Wilde. Es gebe lediglich den positiven Aspekt, dass die U 2 bis zum Hauptbahnhof Bad Homburg ausgebaut wird. Änderungen wird es allerdings auf der Linie U 3 in Richtung Hohemark geben. Die Züge werden auch in der Hauptverkehrszeit nur alle 15 Minuten fahren. Das werde nötig, um Platz für die neue U 8 zum Riedberg zu schaffen, die ebenfalls alle 15 Minuten über die Eschersheimer Landstraße in die Stadt fährt. „Wir bringen auf der Strecke nur 24 Züge pro Stunde unter. Wir haben heute bereits die Kapazitätsgrenze erreicht“, sagt Wilde. Um den Ausfall der Züge zu kompensieren, wird an die U 3 dann allerdings ein weiterer Wagen gehängt. Das ergibt ein um 25 Prozent erhöhtes Platzangebot. Durch den Einsatz von neuen Wagen der U5-Generation werden weitere Plätze geschaffen. Nach Zählungen vom Mai 2006 würde das ausreichen. Betroffen seien rund 700 bis 800 Fahrgäste täglich sowie zwischen 15 und 19 Fahrten von insgesamt 80. „Einen kleinen Teil der Kunden werden wir dadurch wohl verlieren.“ Dennoch würden die positiven Aspekte überwiegen.

Der zweite Anschluss des Riedbergs wird über die U 9 erfolgen, die von Nieder-Eschbach bis Ginnheim fahren wird. Um dies zu bewältigen, ist der Umbau des Gleisabzweiges zum Gleisdreieck zwischen den Stationen Zeilweg und Wiesenau nötig. „Das ist bautechnisch der schwierigste Teil“, sagt Osthöver, weil dies bei laufendem Betrieb geschehe. Begonnen wird mit dem Bau der Abbiegung von der alten Strecke nach Ginnheim, anschließend erfolgt der Rückkbau der nicht mehr benötigten Gleise. Der letzte Abschnitt wird der Bau in Richtung Niederursel sein.

Ein Problem entsteht mit dem ansteigendem Gelände zum Riedberg und den benötigten Brückenbau. Dabei müsse eine 4,5 prozentige Steigung bewältigt werden. Dafür werden die U-Bahnen der neuen Generation benötigt.

Ein weiteres Bonbon für die Bewohner des Frankfurter Nordens soll mit der Wiedereröffnung des S-Bahnhofs Ginnheim präsentiert werden. Allerdings ist dort die Deutsche Bahn federführend. Mit dem Ausbau der Strecke zwischen dem Bahnhof West und Bad Vilbel soll das Projekt verwirklicht werden. Der Umstieg wird dann an der U-Bahn-Station Niddapark erfolgen. Die müsste dafür ebenfalls umgebaut werden. Die Kosten dafür sind in der Gesamtmaßnahme nicht berücksichtigt.

Insgesamt rechnen die Verkehrsplaner mit täglich 15 000 Menschen mehr auf der A-Strecke der Eschersheimer Landstraße. Der Baubeginn der neuen U-Bahn-Anbindung soll so schnell wie möglich erfolgen. Es ist geplant, dass die ersten Arbeiten noch in diesem Jahr ausgeführt werden. Die reine Bauzeit beträgt zweieinhalb Jahre, so dass mit der Fertigstellung der gesamten Maßnahme frühestens 2010 gerechnet werden kann. (sö)




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