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06.06.2007

Markt benötigt mehr Kunden

Nordweststadt. Vor zwei Jahren gründete sich die „Brücke 71“ als Verein für die Belange der Nordweststadt. Anlass war die Rettung des Kleinen Zentrums in der Thomas-Mann-Straße, das seit der Pleite seiner Eigentümer jahrelang immer mehr herunter kam und zwangsverwaltet wurde.

Als eine erste Maßnahme, um das Kleine Zentrum wieder zu beleben, organisierte der Verein einen Wochenmarkt. Jetzt feierte die „Brücke“ das einjährige Bestehen des Marktes.

Es läuft gut, findet die Vereinsvorsitzende Helga Krausser-Räther. „Die Standbetreiber würden nicht kommen, wenn sie keinen Gewinn erwirtschaften.“ In der Konsequenz heiße das: Der Markt werde von den Nordweststädtern angenommen. Die Mischung stimmt: Es gibt einen Bäcker, einen Metzger, einen Gemüsestand, Blumen, Wein und das Café der evangelischen Dietrich-Bonhöfer-Gemeinde, die auch den Platz für den Markt zur Verfügung stellt.

Sabine Riecker, deren Mutter in der Hennegasse „Gerdas Blumenstube“ führt, ist mit dem Umsatz an ihrem kleinen Stand durchaus zufrieden. Wie Karaca Yahya, der den Gemüsestand leitet, lebt sie vor allem von den Stammkunden. „Wenn wir einen weiteren Transporter hätten, würden wir sogar probieren, unseren Stand täglich hier aufzubauen. Es gibt allerdings auch kritische Stimmen. Norbert Martin allerdings weiß nicht, wie lange sein Sohn Patrick noch mit seinen Metzgerei-Wagen von Homburg/Ohm zu dem Wochenmarkt kommt. „Wir verdienen hier auch nicht mehr als bei uns zu Hause. Wir sind vor allem deshalb noch hier, weil wir von Anfang an dabei waren.“ Er hofft, dass mit dem besseren Wetter auch wieder mehr Kunden kommen. Dazu müsse aber mehr Werbung gemacht werden. „Viele Menschen wissen gar nicht, dass hier samstags ein Wochenmarkt ist.“

Das werde geschehen, sagt Hendrick Verloop, der den Markt allwöchentlich organisiert. Große Plakate sollen künftig besser auf den Markt aufmerksam machen. Wie zu Beginn des Marktes, koste die Standgebühr nur 10 Euro. „Davon bezahlt die Dietrich-Bonhöfer-Gemeinde vor allem Wasser und Strom.“

Doch ganz zufrieden ist Verloop mit dem Erfolg des Marktes nicht. „Ich hätte mir gewünscht, dass der Markt auch soziale Aspekte für die älteren Nordweststadt-Bewohner berücksichtigt, die nicht immer zum Einkaufen weitere Wege gehen können.“ Mit günstigen Angeboten sollten die Kunden zum Markt gelockt werden. „Aber das klappt nicht ganz. Die Supermärkte sind billiger.“ So gingen dem Wochenmarkt viele Kunden verloren.

Von Andreas Haupt




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