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03.08.2007

Die Tiefgaragen stehen leer

In der Nordweststadt sind die Parkplätze knapp, dabei ist unter der Erde noch viel frei

Nordweststadt. Unter der Erde, da scheinen parkende Autos gut aufgehoben. Davon ist zumindest derzeit die Frankfurter Stadtpolitik überzeugt und hat es sich zum Ziel gemacht, Quartiersgaragen in den Stadtteilen zu schaffen.

Die erste soll jetzt Am Prüfling vor dem Bethanienkrankenhaus in Bornheim entstehen (FNP berichtete). Neu ist diese Idee nicht. Schon die Planer der Nordweststadt waren in den 1970er Jahren auf die Idee gekommen, die Autos der Bewohner unter die Erde zu verbannen. Tiefgaragen für immerhin 2750 Autos wurden damals im Quartier geschaffen. Trotzdem häufen sich dort die Beschwerden über zugeparkte Straßen, Falschparker und mangelnde Stellplätze.

Dafür sieht Klaus Nattrodt (CDU), Ortsvorsteher für die Stadtteile Nordweststadt, Heddernheim und Niederursel, mehrere Gründe. Zum einen sei so mancher Mieter in der Nordweststadt nicht bereit, noch gut 50 Euro mehr im Monat aufzubringen, um den Tiefgaragenplatz zu bezahlen. Haushalte, die mehrere Autos besitzen, bringen meist nicht alle Wagen unter die Erde. Zum anderen wollen aber auch Kunden und Angestellte aus dem Nordwestzentrum nebenan Parkkosten sparen. „Das macht sich vor allem in der Ernst-Kahn-Straße und in der Bernadottestraße bemerkbar. Dort parken Kunden und Angestellte, die das Geld für die Tiefgarage im Zentrum sparen wollen“, so der Ortsvorsteher.

Von dort, vor allem aber auch aus der Bernadottestraße kämen auf der anderen Seite zahlreiche Beschwerden über zugeparkte Feuerwehrzufahrten und nicht erreichbare Mülltonnen.

Das stört auch die Parkhaus GmbH, die die Tiefgaragen in der Nordweststadt betreibt. Von den 2750 Stellplätzen stünden derzeit 745 frei, rechnet Geschäftsführer Hans-Peter Ruppert vor. Betriebswirtschaftlich betrachtet sei das keine gute Bilanz. Schon seit einigen Jahren kämpfe der Parkhausbetreiber mit dem Leerstand. Dabei sei der sichere Parkplatz für genau 51,71 Euro nicht allzu teuer. Die Verteilung in den einzelnen Garagen ist unterschiedlich, während im Hammarskjöldring und in Niederursel noch Plätze frei sind, ist etwa die Tiefgarage Im Weimel komplett ausgebucht.

Deshalb mit Sonderpreisen zu locken oder eine der wenig belegten Garagen vorerst zu schließen, um Kosten zu sparen, hält die Parkhaus GmbH allerdings für keine Lösung. „Die Autos auf weniger Tiefgaragen zu verteilen, würde ja dem Drang nach Bequemlichkeit der Leute völlig zuwiderlaufen. Das wollen wir nicht tun“, so Ruppert. Die Parkhaus GmbH werbe vielmehr regelmäßig mit Flugblättern bei den Bewohnern der Nordweststadt, doch einen Garagenplatz anzumieten. „Danach melden sich meist auch einige Leute, mehr können wir nicht tun.“

Auch Nattrodt sieht kaum Möglichkeiten, die Autos wieder unter die Erde zu bringen. „Wir können das schließlich nicht vorschreiben.“ Dabei seien im Ortsbeirat 8 schon zahlreiche Ideen diskutiert worden. So sei der Vorschlag laut geworden, pro Wohnung einen Tiefgaragenstellplatz automatisch mit zu vermieten. „Aber das bringt nichts, manche Haushalte haben kein Auto, andere drei. Das wäre ungerecht.“ Mehr Nachteile als Vorteile hatte der Ortsbeirat letztlich auch an der Idee gefunden, in der Ernst-Kahn-Straße das Anwohnerparken einzuführen. „Das kostet für die Bewohner ja auch Geld und eine Garantie, dass sie dann einen Parkplatz finden, haben sie nicht.“ Und dann sei da ja noch St.Sebastian: „Bekanntlich arbeitet die Gemeinde mit den Heddernheimern zusammen, da müssen viele Leute mit dem Auto hin, dafür muss es auch Parkplätze geben“, so der Ortsvorsteher.

Selbst der Gedanke, bei den Einzelhändlern im Nordwestzentrum darauf zu dringen, dass sie ihre Angestellten im dortigen Parkhaus unterbringt, sei nicht unproblematisch. „Wenn die Kosten für die Läden dort noch mehr steigen, ist es ganz schnell vorbei mit dem Branchenmix“, schätzt Nattrodt. Es helfe nur der Appell an die Bewohner, das vorhandene Angebot in den Tiefgaragen auch zu nutzen. (ing)




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