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14.08.2007

Wärme reicht für mehrere Stadtteile

Nordweststadt. Ein recht ungewöhnliches Bild bietet sich derzeit Autofahrern, die über die Rosa-Luxemburg-Straße in Richtung Innenstadt fahren: Das Innenleben der Abfallverbrennungsanlage (AVA) in der Nordweststadt liegt offen. Im Vorbeifahren lässt sich erkennen, welch riesige Apparaturen gebraucht werden, um den Abfall der Frankfurter zu vernichten und daraus Strom und Wärme zu erzeugen.

525 000 Tonnen Unrat sollen nach der 295 Millionen Euro teuren Sanierung in dann vier Öfen verbrannt werden können.

Schon jetzt ist der Riesen-Ofen die Heizung für die Haushalte in der Nordweststadt selbst. Nach dem Ausbau, der noch bis 2009 dauert, sollen auch das Mertonviertel, die Institute auf dem Uni-Campus am Niederurseler Hang sowie die Gebäude am alten Universitäts-Standort Bockenheim mit Fernwärme aus der Nordweststadt versorgt werden. Das hatte AVA-Geschäftsführerin Rosemarie Heilig kürzlich angekündigt. Auch die Häuser auf dem Riedberg sollen von der Fernwärme profitieren. 350 Hausanschlüsse hat die Mainova im neuen Stadtteil dafür bereits gelegt, 2200 sollen es bis zum Jahr 2017 werden.

Die Grünen im Ortsbeirat 8 (Heddernheim, Niederursel und Nordweststadt) würden am liebsten die gesamte Nachbarschaft statt mit Gas und Öl mit der Wärme – mit der sich nicht nur die Heizung, sondern auch der Wärmetauscher für warmes Wasser speisen lässt – aus der Verbrennungsanlage versorgen. Das geht aus einer Anfrage hervor, den die Fraktion für die erste Ortsbeiratssitzung nach der Sommerpause vorbereitet hat. Die Stadtteilpolitiker wollen wissen, ob es nach dem Ausbau der Anlage, bei dem die Kapazität um gut 100 000 Tonnen Müll im Jahr erhöht wird, noch Möglichkeiten gibt, mehr Haushalte in der direkten Nachbarschaft mit Wärme zu versorgen. Das wäre, so die Antragsteller, ressourcenschonend, klimagünstig und auch für die Anlagenbetreiber wirtschaftlich.

Wenn da nicht die Leitungen wären, durch die der warme Dampf in die Häuser kommen muss. Bei den genannten neuen Abnehmern – Uni, Mertonviertel und Riedberg – liegen die Leitungen bereits. Dorthin müsse die Wärme laut Rosemarie Heilig nur noch eingespeist werden. Auf dem Riedberg müssen im Zuge der Bebauung nur noch die Hausanschlüsse gelegt werden.

Anderswo sieht das anders aus, da müssten neue Leitungen mit all dem bekannten baulichen Aufwand verlegt werden. Frank Senger, Sprecher der Mainova, die in Frankfurt die Fernwärme an die Haushalte verkauft, konnte auf Anhieb gar nicht sagen, in welchem Verhältnis dieser Aufwand zum Ersparnis durch günstigere Heizkosten stünde. Ohne längere Berechnungen sei das kaum einzuschätzen. (ing)

Der Ortsbeirat 8 berät diesen und weitere Anträge am Donnerstag, 23. August, ab 20 Uhr im Bürgerhaus Nordweststadt, Walter-Möller-Platz 2.




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