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21.11.2007

Wenn Förderschulen den Ton angeben

Nordweststadt. Wenn man eine eigene Band gründet, kommt irgendwann der Gang vor das Publikum – und der ist meist von Lampenfieber begleitet. Eine Erfahrung, die nun auch die „Seven Sky- Girls“ von der Wallschule kennen.

Und die hilfreich ist, um sich zu verbessern: Denn anders als viele Gruppen beim dritten Musikfest der Frankfurter Förderschulen im Schultheaterstudio Frankfurt in der Ernst-Reuter-Schule wollen die Mädchen als Musik AG weitere Auftritte absolvieren. Für ihre Premiere hatten sie sich die „Geile Zeit“ von „Juli“ ausgesucht. Und fanden ein dankbares und auch begeistertes Publikum.

Denn fast alle Teilnehmer beim Fest des Arbeitskreises Musik an Frankfurter Förderschulen waren sowohl Zuhörer als auch Akteure: Immerhin 130 Schüler aus acht Schulen für Lern- und Erziehungshilfe sowie Seh- und Hörbehinderungen trugen gestern ihre selbst einstudierten Musikstücke vor. Die Bandbreite reichte von Papageienliedern und türkischen Märschen bis zu Popmusik und Dracula-Rock. Und jeder der jungen Musiker spürte nach dem eigenen Auftritt, wie gut es ist, wenn der Beifall einsetzt.

Seit Beginn des Schuljahres hatten die Schüler rund vier Monate Zeit, um zu proben. Sicher legten die Lehrer Wert darauf, mit den ausgesuchten und für das Musikfest arrangierten Stücken das Musizieren im Team soweit zu schulen, dass daraus bühnenreife Auftritte werden. Doch auf Perfektion kam es nicht an. Denn die Musikförderung dient der Persönlichkeitsentwicklung. „Zusammen vor der Gemeinschaft Musik zu machen wirkt sich auf die Kreativität und auf das Lern- und Sozialverhalten aus“, sagte Brigitte Vock vom musikalischen Arbeitskreis der Förderschulen.

Die beteiligten Lehrer treffen sich regelmäßig in der Freizeit, um Erfahrungen über ihre Arbeit auszutauschen oder auch selbst Musikstücke zu proben. Das Engagement geht soweit, dass sie auch Kosten wie die Miete für das Theaterstudio selbst tragen, sofern es nicht wie vergangenes Jahr einen Zuschuss aus Landesmitteln gibt. Hinzu kommt die Zeit, um die Stücke schülergerecht zu arrangieren und mit den Gruppen einzustudieren.

„Wichtig bei unserem Lied war der Refrain, der mit der Melodie und dem Rhythmus das Stück trägt“, berichtet Günter Deister über seine Arbeit mit den Wallschülern. Nun könne die „Geile Zeit“ ins Repertoire für Schulfeste aufgenommen und vielleicht sogar im Tonstudio weiter ausgefeilt werden.

Das Ende des Musikfests bildete der Auftritt der Lehrerband des Arbeitskreises mit „Pata Pata“ der südafrikanischen Superstars Miriam Makeba. „Das war unser Beitrag, um auch den Schülern etwas zum Mitmachen zu bieten“, sagte Deister. (got)



Auch die Show „Der Gummibär“ war bei der Musikshow in der Hermann-Luppe-Schule zu sehen. Foto: Martin Weis

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